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Fertigung

Brim-Trawler fängt 120 Tonnen am Kolbeinsey-Rücken

Brims Frischefisch-Trawler Helga María hat einen Fang von 120 Tonnen, hauptsächlich Kabeljau, in den Lava-Gebieten des Kolbeinsey-Rückens erzielt. Der Kapitän des Schiffes berichtete von einem guten Start, betonte jedoch die zunehmend restriktiven Regulierungen.

10. Juni 2026
Brim-Trawler fängt 120 Tonnen am Kolbeinsey-Rücken

Der von der Fischereigesellschaft Brim hf. betriebene Frischefisch-Trawler Helga María hat einen erfolgreichen Fischfang abgeschlossen und 120 Tonnen, hauptsächlich Kabeljau, angelandet. Das Schiff war in den Lava-Gebieten des Kolbeinsey-Rückens unterwegs.

Kapitän Friðleifur Einarson, bekannt als Leifur, beschrieb die Anfangsphase der Reise als positiv. Die Helga María fischte zunächst allein in dem Gebiet, bevor sich eine Reihe anderer Trawler anschlossen. Der Fang bestand hauptsächlich aus Kabeljau mit gelegentlichem Grönlandheilbutt. Köhler waren nicht vorhanden, und auch Rotbarsche wurden als abwesend vermerkt.

Einarson äußerte Bedenken hinsichtlich der Fischereivorschriften, insbesondere für Rotbarsche und Schellfisch, die er als zunehmend einschränkend beschrieb. „Rotbarsch treibt uns wirklich in einen Korsett und das Schlimmste ist, dass die Gurte ständig enger geschnallt werden“, erklärte er. Jeglicher gefangene Schellfisch wird als Beifang betrachtet.

Die Anlandung des Trawlers in Sauðárkrókur markiert die zweite aufeinanderfolgende Lieferung an diesen Hafen. Einarson empfindet den Standort als günstig, da er nur 10 bis 11 Stunden von den Fanggründen entfernt liegt, was kürzere Reisen und häufigere Anlandungen ermöglicht. Der Fisch wird dann per LKW nach Reykjavík transportiert, eine Fahrt von etwa vier Stunden.

Originalquelle: brim.is