Brookfield plant KI-Rechenzentrum für 27 Milliarden Dollar an Kraftwerksstandort
Der Vermögensverwalter Brookfield und der Energiekonzern Drax planen den Bau eines massiven KI-Rechenzentrums in Nordengland mit einer Investition von über 20 Milliarden Pfund.

Brookfield und der Energieversorger Drax Group haben eine Vereinbarung zur gemeinsamen Entwicklung eines KI-Rechenzentrums auf dem Gelände des Drax-Kraftwerks in North Yorkshire getroffen. Das Projekt zielt darauf ab, die wachsende Nachfrage nach Recheninfrastruktur in Europa zu decken und gleichzeitig den hohen Energiebedarf durch die Nähe zum Kraftwerksstandort effizient zu decken.
Die erste Phase sieht eine Inbetriebnahme von 100 Megawatt bis zum ersten Quartal 2028 vor. In einer zweiten Phase zwischen 2028 und 2031 sollen weitere 500 Megawatt hinzukommen, mit dem langfristigen Ziel, eine Gesamtkapazität von über einem Gigawatt zu erreichen. Brookfield beziffert das Gesamtinvestitionsvolumen, inklusive Halbleitertechnologie, auf mehr als 20 Milliarden Pfund (ca. 26,8 Milliarden Dollar).
An der Börse reagierten Investoren positiv auf die Nachricht, was den Aktienkurs von Drax um 8,2 Prozent ansteigen ließ. Die Kooperation unterstreicht den strategischen Trend, KI-Infrastruktur direkt an Energiequellen anzubinden, um den steigenden Anforderungen an Land und Strom zu begegnen.