Brooklyn Roasting Company ruft 3.000 Gallonen Kaltkaffee zurück
Brooklyn Roasting Company hat einen freiwilligen Rückruf von 3.000 Gallonen seines Kaltkaffee-Konzentrats wegen möglicher Botulismus-Kontamination eingeleitet. Das betroffene Produkt wurde in New York und New Jersey vertrieben.

Brooklyn Roasting Company hat einen freiwilligen Rückruf von rund 3.000 Gallonen seines pasteurisierten Kaltkaffee-Konzentrats eingeleitet. Der Rückruf erfolgt aufgrund von Bedenken hinsichtlich einer möglichen Kontamination mit dem Neurotoxin Clostridium botulinum, das Botulismus verursachen kann.
Das betroffene Produkt ist die "Bag-in-Box"-Großhandelsverpackung mit 2,5 Gallonen, die hauptsächlich in New York und New Jersey vertrieben wurde. Das Unternehmen gab an, dass die Lagerung des Produkts bei Raumtemperatur zur Bildung des Toxins führen könnte. Insgesamt sind 1.219 Einheiten betroffen, die zwischen dem 1. April und dem 20. Juni 2026 ausgeliefert wurden.
Brooklyn Roasting Company erklärte, den Rückruf freiwillig als "Vorsichtsmaßnahme" veranlasst zu haben und dass bisher keine Krankheitsfälle gemeldet wurden. Botulismus ist eine seltene, aber ernste Erkrankung, die das Nervensystem angreift und zu Muskelschwäche, Atembeschwerden und Lähmungen führen kann.
Die U.S. Food and Drug Administration (FDA) hat diesen Rückruf als Klasse II eingestuft, was bedeutet, dass der Verzehr des Produkts vorübergehende oder medizinisch reversible gesundheitliche Auswirkungen haben kann. Verbrauchern wird geraten, betroffene Produkte zu entsorgen oder an den Kaufort zurückzugeben.