Buenos Aires reduziert Geschwindigkeiten zur Verbesserung der Verkehrssicherheit
Buenos Aires hat Verkehrsberuhigungsmaßnahmen in der Saénz Avenue implementiert, um Geschwindigkeitsüberschreitungen zu reduzieren und die Sicherheit von Fußgängern zu erhöhen.

Die Autonome Stadt Buenos Aires hat neue Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit eingeführt, insbesondere im stark frequentierten Bereich der Saénz Avenue, der für seinen regen Verkehr und eine besorgniserregende Zahl von Unfällen mit Fußgängern bekannt ist.
Eine Studie zu Geschwindigkeitsmustern aus dem Jahr 2020 identifizierte die Saénz Avenue als eines von vier Hauptgebieten im Großraum mit der höchsten Anzahl von Vorfällen, an denen Fußgänger und Fahrzeugführer beteiligt waren. Laut der Studie überschritten etwa 8 % der Fahrer die Geschwindigkeitsbegrenzungen, wobei Busse und Lastwagen mehr als doppelt so häufig zu schnell fuhren.
Infolgedessen wurden deutliche Schilder aufgestellt, die die Fahrer auf ein neues, reduziertes Tempolimit von 50 km/h aufmerksam machen. Verkehrsberuhigende Maßnahmen, darunter erhöhte Übergänge und eine neue zentrale Verkehrsinsel, wurden zur Verbesserung des Fußgängerschutzes hinzugefügt. Darüber hinaus wurde eine Fahrspur entfernt, um durchgehende Fußgängerüberwege und Gehwege zu schaffen.
Die Stadt zielt darauf ab, mit diesen Interventionen schwere Unfälle um 35 % und das Risiko von Fußgängerverletzungen durch Kraftfahrzeuge um 6 % zu reduzieren. Die Wirksamkeit dieser Sicherheitsmerkmale wird derzeit bewertet, und die Ergebnisse werden für November 2021 erwartet. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit der Partnership for Healthy Cities und dem World Resources Institute durchgeführt.