Bugatti erwägt V16-Hypercar mit echter manueller Schaltung
Bugattis CEO Mate Rimac hat die Erwägung eines V16-Hypercars mit einem "echten manuellen" Getriebe angedeutet. Dies würde den Fahrern ein traditionelleres und fesselnderes Fahrerlebnis bieten.

Der Automobilhersteller Bugatti erwägt die Entwicklung eines V16-Hypercars mit einem traditionellen manuellen Getriebe, wie CEO Mate Rimac mitteilte. Der Manager äußerte seinen persönlichen Wunsch, den Kunden eine vollständig mechanische Verbindung zum Antriebsstrang zu bieten.
Rimacs Äußerungen über ein "Auto mit V16-Motor und einem echten manuellen Getriebe" deuten auf die Absicht hin, extreme Leistung mit klassischem Fahrereingriff zu kombinieren. Dieser Ansatz würde sich von aktuellen Angeboten unterscheiden, die oft auf automatisierte Systeme oder simulierte manuelle Funktionen innerhalb von Doppelkupplungsgetrieben zurückgreifen.
Der Bugatti Tourbillon, der Anfang des Jahres als Nachfolger des Chiron vorgestellt wurde, ist ein potenzieller Kandidat für ein solches Getriebe. Der Hypercar verfügt über einen 8,3-Liter-V16-Motor, der durch Elektromotoren ergänzt wird und 1800 PS leistet. Während die aktuelle Konfiguration automatisch ist, eröffnen Rimacs Äußerungen die Möglichkeit eines mechanisch betätigten Getriebes in zukünftigen Iterationen.
Bugatti produzierte zuletzt 1990er Jahre mit dem EB110 einen Hypercar mit manuellem Getriebe. Diese manuellen Versionen sind heute begehrte Sammlerstücke. Eine Rückkehr zu einem manuellen Getriebe wäre eine bedeutende Abkehr vom Branchentrend hin zu automatisierten Systemen im Hochleistungssegment.