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Professionelle Dienstleistungen

Persönliche Marke trotz Chefs Unsicherheit aufbauen

Karrierefördernde Sichtbarkeit kann unsichere Vorgesetzte provozieren. Eine Expertin für Personal Branding gibt Ratschläge, wie man Risiken navigiert und die eigene Marke aufbaut.

17. Juli 2026
Persönliche Marke trotz Chefs Unsicherheit aufbauen

Ambitionierte Fachleute stehen oft vor einem Karriererisiko, bei dem ihre eigene Sichtbarkeit bedrohliche Züge für unsichere Vorgesetzte annehmen kann. Der Aufbau einer persönlichen Marke ist entscheidend für den beruflichen Aufstieg, birgt jedoch das Risiko, diejenigen in Machtpositionen zu verärgern.

Roxy Couse, eine Personal Branding-Beraterin mit umfangreicher Unternehmenserfahrung, hebt diese weit verbreitete Herausforderung hervor. Sie erklärt, dass es zwar eine günstige Zeit ist, eine professionelle Präsenz aufzubauen, die Angst vor möglicher Gegenreaktion von Vorgesetzten jedoch berechtigt ist.

„Es gibt eine besondere Zwickmühle, die ehrgeizige Berufstätige selten kommen sehen“, sagte Couse. Ihre eigene Erfahrung mit einer Managerin, die ihre Haltung plötzlich änderte, unterstreicht das Problem. „Ich hatte eine Chefin, die sich plötzlich gegen mich wandte – an einem Tag liebte sie alles, was ich tat, und am nächsten konnte sie mich nicht ausstehen.“

Die Situation eskalierte, als die Managerin Couse bei ihrem neuen Vorgesetzten als „nicht kooperativ“ beschrieb. Diese Erfahrung lehrte Couse, dass ein Vorgesetzter, der einen Mitarbeiter nicht kontrollieren kann, versuchen kann, dessen Wahrnehmung durch andere zu steuern. Der Aufbau einer persönlichen Marke ermöglicht es dem Einzelnen, seinen eigenen Ruf zu gestalten, anstatt ihn dem Ermessen eines einzelnen Managers zu überlassen.

Originalquelle: inc.com