Baustopp in NYC nach Stahlsäulen-Knick bei Büro-zu-Wohnraum-Umbau
Das Knicken von Stahlsäulen während eines Umbauprojekts von Büros zu Wohnraum in New York hat einen der größten Umbauprojekte des Landes gestoppt und verdeutlicht die technischen Herausforderungen.

Das Knicken von zwei Stahlsäulen in der ehemaligen Pfizer-Zentrale in Midtown Manhattan hat diese Woche die Arbeiten an einem der größten Projekte zur Umwandlung von Büros in Wohnungen in den USA gestoppt. Der Vorfall rückt die komplexe Ingenieurskunst in den Fokus, die für "adaptive reuse"-Projekte erforderlich ist.
Das Projekt sieht vor, zwei Bürogebäude in etwa 1.600 Wohnungen umzuwandeln. Dies beinhaltet den Aufstockungsbau auf einer älteren Struktur und die Umgestaltung eines bestehenden Gebäudes. Das Knicken ereignete sich im 21. Stockwerk des neueren Gebäudes; vorläufige Stützen wurden installiert, während Untersuchungen laufen.
Fachexperten erkennen die Komplexität solcher Umbauten an, einschließlich der Sicherstellung, dass ältere Gebäude neue Lasten sicher tragen können und Grundrisse für Wohnzwecke neu konfiguriert werden. Sie betonen jedoch, dass dieser Rückschlag die Expertise der Branche nicht grundsätzlich in Frage stellt.
"Ich glaube nicht, dass dies unser Verständnis davon, wie man so etwas macht, in Frage stellt", sagte Ben Schafer, Professor für Bauingenieurwesen an der Johns Hopkins University. Er erläuterte, dass der wahrscheinliche Ansatz darin besteht, das historische Gebäude sein eigenes Gewicht tragen zu lassen, während ein neues strukturelles System für Aufstockungen integriert wird, und die Lastenübertragung von neuen Etagen bis zum Fundament zu managen. Für den anderen Turm bestehen die Herausforderungen darin, funktionale Wohnräume zu schaffen und sicherzustellen, dass der Stahlrahmen neue Lasten tragen kann.
Die Umwandlung von Büros in Wohnungen ist eine Schlüsselstrategie in New York und anderen Städten zur Bewältigung von Wohnungsmangel und zur Wiederbelebung von Stadtzentren, die von der Pandemie betroffen sind. Obwohl Risiken bestehen, betrachten Experten diese Projekte als notwendig für das Wachstum der Städte.