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Technologie

Bundespolizei und secunet erweitern mobile Apps zur Dokumentenprüfung

Die Bundespolizei und secunet haben Apps zur mobilen Prüfung von Dokumenten und biometrischen Identitätsfeststellung auf iOS-Geräten verfügbar gemacht.

8. Juni 2026
Bundespolizei und secunet erweitern mobile Apps zur Dokumentenprüfung
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Die Bundespolizei und secunet haben ihre erfolgreiche Zusammenarbeit im Bereich der mobilen Dokumentenprüfung ausgebaut. Eine neue Version der Smart Police App steht nun auch für iOS-Geräte zur Verfügung und erweitert damit die Einsatzmöglichkeiten für die Polizeibehörden.

Die Anwendung, basierend auf der secunet biomiddle Plattform, ermöglicht es Polizisten, elektronische Identitätsdokumente wie Reisepässe und Personalausweise mobil auszulesen und zu überprüfen. Dies schließt die Verifikation biometrischer Daten, wie den Abgleich eines gespeicherten Gesichtsbildes mit dem Live-Bild der Person, mit ein. Die App kann auch im Offline-Modus genutzt werden.

Seit 2018 setzt die Bundespolizei diese Technologie bereits erfolgreich ein. Durch die Integration der NFC-Schnittstelle von iOS 13 kann die App nun ohne zusätzliche Hardware auf die Daten im Chip von Dokumenten zugreifen. Dies vereinfacht den Prozess der Identitätsfeststellung bei mobilen Einsätzen erheblich.

Nachdem die App bereits für Android-Geräte verfügbar war, profitieren nun alle Polizeibehörden, die beide Betriebssysteme nutzen, von der plattformübergreifenden Lösung. Die Bundespolizei und secunet bieten diese Technologie auch den Landespolizeien an, von denen bereits einige secunet-basierte Apps im Einsatz haben. Ziel ist die Verbesserung der polizeilichen Informationsverarbeitung und die Stärkung der inneren Sicherheit.

Originalquelle: secunet.com