Bundeswehr vergibt weiteren Großauftrag für Rheinmetall Laser-Licht-Module
Die Bundeswehr hat einen weiteren Großauftrag für Laser-Licht-Module (LLM-VarioRay) von Rheinmetall erhalten. Der Vertragswert liegt im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich, die Auslieferung erfolgt bis 2032.

Die Bundeswehr hat Rheimetall mit der Lieferung weiterer Laser-Licht-Module (LLM-VarioRay) beauftragt. Der nun erfolgte Abruf aus einem bestehenden Rahmenvertrag, der ursprünglich 2021 geschlossen und später verlängert wurde, umfasst eine sechsstellige Stückzahl und hat einen Auftragswert im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich.
Die Auslieferung der Module ist für den Zeitraum von 2026 bis 2032 angesetzt. Rheinmetall erwartet die Buchung des Auftragseingangs im zweiten Quartal 2026. Die im Inland gefertigten Geräte stammen aus der Produktion von Rheinmetall Soldier Electronics am Bodensee und stärken die Lieferketten zahlreicher deutscher Zulieferbetriebe.
Das LLM-VarioRay ist für den Einsatz auf den Handwaffen von Infanterie und abgesessenen Kräften konzipiert und dient der Zielerfassung, -identifizierung und -markierung. Das rund 250 Gramm schwere Modul wird über eine MIL-STD 1913-Aufnahme oder STANAG 4694 am Sturmgewehr befestigt und per Kabeltrigger bedient. Es verfügt über eine weiße LED, einen Rotlicht-Laser, einen Infrarot-Laser sowie einen fokussierbaren Infrarot-Aufheller.
Die Module sind Bestandteil des deutschen Soldatensystems "Infanterist der Zukunft – Erweitertes System (IdZ-ES)" und werden auch von den Streitkräften Großbritanniens und der Schweiz eingesetzt. Der Auftrag unterstreicht die Bedeutung moderner Zielbeleuchtungs- und Zielmarkierungssysteme für die Bundeswehr und festigt Rheinmetalls Position als Ausrüster des deutschen Soldaten.