Bundeswehr bestellt Bergepanzer 3 von Rheinmetall für dreistelligen Millionenbetrag
Die Bundeswehr hat 23 Bergepanzer 3 Büffel bei Rheinmetall bestellt. Die Bestellung ersetzt Fahrzeuge, die an die Ukraine geliefert wurden und hat einen Wert im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich.

Rheinmetall hat von der Bundeswehr einen Auftrag über die Nachbeschaffung von insgesamt 23 Fahrzeugen der Serie Bergepanzer 3 Büffel erhalten. Dem vorausgegangen war ein entsprechender Haushaltsbeschluss des Bundestages am 10. Juni 2026. Der Wert des Nachbestellauftrags liegt im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich.
Im Rahmen der deutschen Unterstützung der Ukraine waren zuvor 21 Bergepanzer 2 (BPz 2) und zwei weitere Bergepanzer 3 (BPz 3) an die Ukraine übergeben worden. Die Entscheidung für eine Nachbeschaffung von 23 Fahrzeugen kompensiert diese Abgaben und stärkt die Fähigkeiten der Bundeswehr im Bereich der gepanzerten Bergungs- und Unterstützungsfahrzeuge. Die Auslieferung des ersten Fahrzeugs ist bereits für Dezember 2027 vorgesehen, nur 18 Monate nach Vertragsunterzeichnung. Um diese frühe Auslieferung zu ermöglichen, hat die Division die Produktion vorfinanziert und begonnen. Die Auslieferung des letzten Fahrzeugs ist für Juni 2029 geplant.
Bei den Fahrzeugen handelt es sich um eine modernisierte, von Obsoleszenzen bereinigte Version des bewährten Bergepanzer 3, die dem Kunden als Bergepanzer 3 A2 bekannt ist. Die Nachbestellung unterstreicht die anhaltende Bedeutung des Bergepanzer 3 als zentrales Unterstützungssystem für mechanisierte Verbände. Diese Maßnahme zielt nicht auf die Entwicklung neuer Fähigkeiten ab, sondern auf die langfristige Gewährleistung der Einsatzbereitschaft auf Basis eines bewährten, kommerziell verfügbaren Systems, das mit modernsten Fertigungsprozessen hergestellt wird.
Die Konfiguration entspricht dem aktuellen Stand der Technik und bietet Potenzial für zukünftige Upgrades. Der Bergepanzer 3 sichert somit eine lebenswichtige langfristige Unterstützung für die Panzerverbände und ist auf eine jahrzehntelange Nutzung ausgelegt. Die Investition in eine modernisierte, zukunftssichere Fahrzeugflotte legt die Grundlage für die langfristige Verfügbarkeit dieser Fähigkeit innerhalb der Bundeswehr.