Unternehmensallianz fordert politische Maßnahmen zur sauberen Elektrifizierung vor COP31
Eine Gruppe internationaler Wirtschaftsführer appelliert an die COP31-Präsidentschaft, die Dekarbonisierung der Industrie durch klare politische Rahmenbedingungen für Strom zu beschleunigen.
Eine Gruppe internationaler Wirtschaftsführer hat sich in einem Schreiben an die COP31-Präsidentschaft gewandt, um auf eine verstärkte politische Unterstützung für saubere Elektrifizierung zu drängen. Die Unterzeichner warnen davor, dass die globale Erwärmung ohne neue politische Anreize bis zum Jahr 2100 voraussichtlich 2,6°C erreichen wird, was das Ziel eines Temperaturanstiegs von deutlich unter 2°C gefährdet.
Die Wirtschaftsvertreter betonen, dass eine alleinige Abhängigkeit von marktwirtschaftlich motivierten technologischen Fortschritten nicht ausreicht. Um die Klimaziele zu erreichen, müsse der Anteil von Strom am gesamten Energieverbrauch bis zur Jahrhundertmitte auf über 50 Prozent steigen, insbesondere im Bereich der Schwerindustrie.
Die Forderung zielt darauf ab, bürokratische Hürden für den Infrastrukturausbau abzubauen. Statt unverbindlicher Versprechen fordern die Unternehmen konkrete regulatorische Rahmenbedingungen, die den Ausbau der Stromnetze und die industrielle Energieeffizienz in den Mittelpunkt der globalen Klimapolitik stellen.