Unternehmensführer fordern globale Maßnahmen zur Elektrifizierung und für die Schwerindustrie vor der COP31
Eine Gruppe von Unternehmensvertretern drängt auf politisches Handeln zur Dekarbonisierung, um die Erderwärmung unter 2°C zu halten.
Ein Zusammenschluss von Führungskräften hat an die Präsidentschaft der COP31 appelliert, politische Maßnahmen zur Dekarbonisierung der Schwerindustrie und zur Förderung sauberer Elektrifizierung zu beschleunigen. Die Unterzeichner warnen vor einem drohenden Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur um 2,6 Grad bis zum Jahr 2100, sollte die Technologieeinführung weiterhin nur auf Basis kurzfristiger Rentabilität erfolgen.
Das Schreiben hebt hervor, dass der derzeitige technologische Wandel nicht ausreicht, um die Klimaziele zu erreichen. Die Unternehmensführer fordern internationale Rahmenbedingungen, die eine schnellere Umsetzung klimafreundlicher Technologien ermöglichen und die Abhängigkeit von rein marktbasierten Investitionen reduzieren.
Der Appell unterstreicht die Notwendigkeit, den Fokus der kommenden Klimakonferenz auf strukturelle Änderungen in der Industrie zu legen. Damit soll sichergestellt werden, dass die globalen Emissionen in einem Tempo sinken, das eine Begrenzung der Erwärmung auf unter zwei Grad ermöglicht.