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Wirtschaftsvertreter fordern von COP31-Präsidentschaft Maßnahmen für Dekarbonisierung

Führende Wirtschaftsvertreter mahnen, dass die aktuelle Klimapolitik die Welt auf 2,6 Grad Erwärmung zusteuert und fordern mehr Unterstützung für die saubere Elektrifizierung.

6. November 2026
Wirtschaftsvertreter fordern von COP31-Präsidentschaft Maßnahmen für Dekarbonisierung

Ein Zusammenschluss internationaler Wirtschaftsführer hat an die Präsidentschaft der UN-Klimakonferenz COP31 appelliert, die politische Unterstützung für eine saubere Elektrifizierung und die Dekarbonisierung der Schwerindustrie zu verstärken. In einem veröffentlichten Schreiben warnen die Unterzeichner, dass die derzeitigen Rahmenbedingungen nicht ausreichen, um die globalen Klimaziele zu erreichen.

Die Prognose des Schreibens verdeutlicht, dass ohne neue politische Maßnahmen und eine beschleunigte technologische Umstellung eine Erwärmung von 2,6 Grad bis zum Jahr 2100 droht. Dieses Szenario läge weit über dem Ziel, die Erderwärmung deutlich unter der Zwei-Grad-Grenze zu halten.

Die Forderung richtet sich primär auf die Überwindung von Investitionshemmnissen. Die Wirtschaftsvertreter betonen, dass der rein marktbasierte Einsatz neuer Technologien zu langsam verläuft. Es bedürfe verbindlicher politischer Vorgaben, um die Transformation energieintensiver Branchen wirtschaftlich tragfähig zu machen und die notwendigen Investitionen in eine fossilfreie Industrie zu beschleunigen.

Originalquelle: prnewswire.com