Unternehmensprofessor: Gelenkte Neugier, Optimismus und Mut treiben Führung an
Laut einem Artikel in Fast Company basiert Führung auf Entscheidungen, nicht nur auf Fähigkeiten. Gelenkte Neugier, Optimismus und Mut sind Fähigkeiten, die durch Übung entwickelt werden.

Ein aktueller Kommentar in Fast Company untersucht den Kern der Führung im Zeitalter der künstlichen Intelligenz. Der Autor argumentiert, dass zwar Intelligenzquotienten wie IQ, EQ und TQ wichtig sind, wahre Führung jedoch aus bewussten Entscheidungen und eingeübten Haltungen entsteht.
Der Artikel betont, dass gelenkte Neugier, gelenkter Optimismus und gelenkter Mut keine angeborenen Eigenschaften, sondern erlernbare Fähigkeiten sind. Der Autor vergleicht sie mit Muskeln, die durch Gebrauch stärker und durch Vernachlässigung schwächer werden. Die Entwicklung dieser Fähigkeiten soll bessere Entscheidungsfindung und die Fähigkeit zur Bewältigung von Unsicherheit ermöglichen.
Nelson Mandela wird als Beispiel angeführt, dessen Mut als Sieg über die Angst beschrieben wurde, nicht als deren Abwesenheit. Ebenso heben Viktor Frankls Ideen über den Raum zwischen Reiz und Reaktion die menschliche Fähigkeit hervor, ihre Antwort auf herausfordernde Situationen zu wählen.
Laut Artikel bedeutet gelenkte Neugier, Fragen zu stellen, die wichtig sind, ähnlich wie Benjamin Franklin oder die Gebrüder Wright. Gelenkter Optimismus ist ein Glaube an Fortschritt trotz Unsicherheit, wie John F. Kennedys berühmter Mondflug-Aufruf verdeutlicht.
Schließlich wird festgestellt, dass Mut unerlässlich ist, um zu handeln, wenn das Wissen endet und die Unsicherheit beginnt. Dankbarkeit wird ebenfalls als entscheidende Führungspraxis erwähnt, die hilft, das Ego in Schach zu halten und die Grundlage für die Entwicklung anderer Fähigkeiten legt. Diese vier Praktiken lenken gemeinsam die Fähigkeiten auf ein größeres Ziel.