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Technologie

Bybit verklagt Nordkorea und Lazarus-Gruppe

Die Kryptowährungsbörse Bybit hat eine Zivilklage gegen Nordkorea und die Lazarus-Gruppe eingereicht, da diese angeblich digitale Vermögenswerte im Wert von 1,5 Milliarden US-Dollar gestohlen haben. Das Unternehmen hat zudem eine gerichtlich angeordnete Sperrung eines Teils der gestohlenen Vermögenswerte erwirkt.

9. August 2026
Bybit verklagt Nordkorea und Lazarus-Gruppe

Die Kryptowährungsbörse Bybit hat eine Zivilklage gegen Nordkorea und die Lazarus-Gruppe eingereicht, eine Organisation, die mutmaßlich vom nordkoreanischen Staat unterstützt wird. Bybit behauptet, diese Parteien seien für den Diebstahl von digitalen Vermögenswerten im Wert von rund 1,5 Milliarden US-Dollar verantwortlich. Im Rahmen des Rechtsstreits hat das Unternehmen eine gerichtliche Anordnung zur Sperrung eines Teils der gestohlenen Vermögenswerte erwirkt, um Rückgewinnungsbemühungen zu unterstützen.

Die Klage beschreibt mutmaßliche Methoden, mit denen Nordkorea und die Lazarus-Gruppe Cyberangriffe zur Aneignung digitaler Vermögenswerte eingesetzt haben. Spezifische Details zur Lokalisierung und Sperrung der Vermögenswerte wurden nicht bekannt gegeben. Diese rechtliche Maßnahme stellt einen bedeutenden Versuch dar, staatlich geförderte Kryptowährungsdiebstähle zu bekämpfen.

Die Lazarus-Gruppe wurde mit zahlreichen aufsehenerregenden Cyberkriminalfällen in Verbindung gebracht, wobei Ermittlungen oft auf Verbindungen zur nordkoreanischen Regierung hindeuten. Zu den mutmaßlichen Aktivitäten gehören Hacking-Angriffe auf große Kryptowährungsbörsen und der Einsatz von Ransomware.

Bybits rechtliche Schritte sind Teil eines breiteren Trends in der Kryptowährungsbranche zur Verbesserung von Sicherheitsmaßnahmen und zur Bekämpfung illegaler Aktivitäten. Die Börse hat keine weiteren Kommentare zu den spezifischen Details des laufenden Gerichtsverfahrens abgegeben.

Originalquelle: prnewswire.com