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Fertigung

BYD expandiert in Südkorea und setzt Hyundai und Kia unter Druck

Der chinesische Elektroautohersteller BYD gewinnt in Südkorea rapide an Boden, was die heimischen Branchengrößen Hyundai und Kia vor erhebliche Herausforderungen stellt.

25. Oktober 2026
BYD expandiert in Südkorea und setzt Hyundai und Kia unter Druck
Bild ist eine KI-generierte Illustration

BYD verzeichnet in Südkorea ein deutliches Wachstum: Im September registrierte das Unternehmen 20 000 Fahrzeuge und übertraf damit sein ursprüngliches Jahresziel um das Doppelte. Die Strategie des Unternehmens basiert auf wettbewerbsfähigen Preisen und einer schnellen Verfügbarkeit, was insbesondere preissensible Kunden anspricht, die bei heimischen Marken mit langen Lieferzeiten rechnen müssen.

Diese Entwicklung verstärkt den Wettbewerbsdruck auf Hyundai und Kia. Analysten sehen in der chinesischen Konkurrenz einen wesentlichen Grund für die schwächeren Quartalsergebnisse bei Hyundai. Das Management von Hyundai hat intern bereits die Sorge geäußert, dass chinesische Hersteller bei Design und Preisgestaltung einen entscheidenden Vorteil gegenüber etablierten Marken haben könnten.

Trotz des Erfolgs bleibt der Ausbau der Service-Infrastruktur eine Hürde für BYD. Aktuell berichten Käufer von hohen Reparaturkosten und einer begrenzten Anzahl an Werkstätten. Während südkoreanische Wirtschaftsverbände die Regierung zu staatlichen Unterstützungsmaßnahmen für die heimische Industrie auffordern, bleibt abzuwarten, ob BYD durch den Ausbau des Servicenetzes eine nachhaltige Marktpräsenz in Südkorea sichern kann.

Originalquelle: ithome.com