BYD: Unfall bei Hochgeschwindigkeitstest mit Yangwang U9
Ein Prototyp des Elektro-Sportwagens BYD Yangwang U9 Xtreme kollidierte bei einem internen Test mit 360 km/h mit der Leitplanke.
Wie Hu Xiaoqing, Geschäftsführerin der Yangwang-Sparte von BYD, mitteilte, kam es bei einem internen Testlauf des Modells Yangwang U9 Xtreme zu einem schweren Unfall. Der Testfahrer verlor bei einer Geschwindigkeit von 360 km/h die Kontrolle über das Fahrzeug, das daraufhin mehrfach mit Leitplanken kollidierte und erheblichen Schaden nahm.
Der Fahrer, ein langjähriger Mitarbeiter mit über 20 Jahren Erfahrung bei BYD, blieb bei dem Zwischenfall unverletzt. Laut Unternehmensangaben begutachtete er nach dem Aufprall zunächst die Unfallstelle, um den Hergang zu analysieren, anstatt direkt ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Der Vorfall ereignete sich im Rahmen der Vorbereitungen für einen geplanten Rekordversuch in Abu Dhabi.
Das Fahrzeugmodell Yangwang U9 Xtreme hatte zuvor bei Messungen in Deutschland eine offizielle Geschwindigkeit von 496,22 km/h erreicht. Der Vorfall unterstreicht die extremen Belastungen bei Hochgeschwindigkeitstests, die das Unternehmen nun in seine weitere technische Auswertung einfließen lässt.