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Technologie

Taxifahrer fechten Marathi-Sprachkenntnisregel in Maharashtra an

Vier App-basierte Taxifahrer haben eine Klage gegen Maharashtras neue Regel eingereicht, die Marathi-Sprachkenntnisse für Fahrer vorschreibt. Die Regel bedroht die Existenzgrundlage von Hunderttausenden und könnte den Zugang zu Ride-Hailing-Apps einschränken.

26. August 2026
Taxifahrer fechten Marathi-Sprachkenntnisregel in Maharashtra an
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Vier App-basierte Taxifahrer haben eine rechtliche Anfechtung gegen eine neue Regel in Maharashtra eingereicht, die von Fahrern funktionale Marathi-Sprachkenntnisse verlangt. Die beim Bombay High Court eingereichte Petition argumentiert, dass die Regel die Grundrechte der Fahrer verletzt und die Existenzgrundlage von Hunderttausenden bedroht.

Die Regel schreibt vor, dass Fahrer einen staatlich ausgestellten Ausweis besitzen müssen, der nun eine Prüfung der Marathi-Sprachkenntnisse einschließt. Ride-Hailing-Plattformen wie Uber, Ola und Rapido dürfen nur Fahrer mit gültigen Ausweisen einstellen, wodurch der Staat effektiv kontrolliert, wer auf diesen Plattformen arbeiten kann.

Die Marathi-Sprachkenntnisse wurden durch die Maharashtra Motor Vehicles (Amendment) Rules, 2026, als Bedingung für die Erteilung oder Erneuerung von Lizenzen für öffentliche Verkehrsmittel eingeführt. Behörden können Lizenzen bei Nichteinhaltung aussetzen oder widerrufen.

Die Fahrer argumentieren, dass die Regel gegen ihre verfassungsmäßigen Rechte gemäß den Artikeln 14, 19 und 21 verstößt und über den Rahmen des Motor Vehicles Act von 1988 hinausgeht, der keine sprachlichen Qualifikationen für Fahrer vorschreibt. Sie behaupten, dass die staatliche Mitteilung eine neue Disqualifikation schafft, die nicht vom Parlament erlassen wurde.

Die Petition fordert eine sofortige Aussetzung der Regel, um Härtefälle für die rund 9,65 Lakh Fahrer mit Rickshaw- und Taxilizenzen zu verhindern. Die Fahrer weisen darauf hin, dass trotz staatlich angebotener Marathi-Sprachkurse eine erhebliche Anzahl von Nicht-Marathi-Sprechern von möglicher Lizenzsperrung und -anullierung betroffen ist.

Originalquelle: medianama.com