Kalzinierung wandelt Petrolkoks in industrielles Rohmaterial um
Die Kalzinierung von Petrolkoks bei hohen Temperaturen reinigt das Material und restrukturiert seine Struktur, wodurch ein industrielles Nebenprodukt zu einem stabilen Rohmaterial wird.

Handan Qifeng Carbon Co., Ltd. erläutert die Umwandlung von Petrolkoks durch Kalzinierung. Der Prozess, der bei hohen Temperaturen (um 1300 °C) in sauerstofffreier Atmosphäre durchgeführt wird, wandelt Rohkoks, ein industrielles Nebenprodukt, in ein stabiles und zuverlässiges industrielles Rohmaterial um.
Das Herzstück dieser Umwandlung ist die Entfernung von Verunreinigungen, hauptsächlich flüchtigen Bestandteilen (bis zu 11 %) und Feuchtigkeit. Beim Erhitzen werden Kohlenwasserstoffe und andere Elemente im Temperaturbereich von 200 bis 1100 °C gasförmig freigesetzt. Der Prozess reduziert den flüchtigen Gehalt auf unter 0,5 % und die Feuchtigkeit auf weniger als 0,3 %, was zu chemischer Stabilität führt.
Gleichzeitig restrukturiert die Kalzinierung die Mikrostruktur des Kokses. Kohlenstoff-Mikrokristalle ordnen sich geordneter an, was die Dichte und mechanische Festigkeit erhöht. Auch die elektrische Leitfähigkeit verbessert sich signifikant durch die Bildung eines leitenden π-Bindungssystems, während die Oxidationsbeständigkeit durch eine abgeschiedene Schicht aus pyrolytischem Kohlenstoff erhöht wird.
Der daraus resultierende kalzinierte Koks eignet sich für hochwertige Anwendungen wie Graphitelektroden und Vorgebrannte Anoden für die Aluminiumelektrolyse. Rohkoks wird hingegen typischerweise als Brennstoff oder in weniger anspruchsvollen Produkten wie Kalziumkarbid und Siliziumkarbid verwendet.