Kaliforniens DMV entzieht 11.000 Führerscheine – Grund unklar
Kaliforniens Kraftfahrzeugbehörde (DMV) verlangt von rund 11.000 Fahrern, ihre schriftliche Wissensprüfung innerhalb von 30 Tagen erneut abzulegen, andernfalls werden ihre Führerscheine ungültig. Die Behörde nannte keine Gründe für diese Anforderung.

Kaliforniens Kraftfahrzeugbehörde (DMV) hat begonnen, rund 11.000 Fahrer darüber zu informieren, dass sie ihre schriftliche Wissensprüfung innerhalb von 30 Tagen wiederholen müssen. Wer dies nicht tut, dessen Führerschein wird ungültig gemacht.
Das DMV gab an, "Anomalien" in den Ergebnissen bestimmter Wissensprüfungen festgestellt zu haben, was die betroffenen Personen zur Wiederholung der Prüfung veranlasst. Die Behörde hat die Art dieser Anomalien nicht näher erläutert und nicht spezifiziert, ob es sich um vermuteten Betrug, Probleme bei der Fernprüfung oder andere Unregelmäßigkeiten handelte.
DMV-Sprecher Jonathan Groveman bestätigte die Benachrichtigungen in einer Erklärung gegenüber Inc. "Rund 11.000 Personen werden benachrichtigt und aufgefordert, zum DMV zurückzukehren, um den Test innerhalb von 30 Tagen zu wiederholen", sagte Groveman. "Die Sicherstellung der Integrität unseres Testprozesses ist unerlässlich. Wissensprüfungen spielen eine entscheidende Rolle dabei, sicherzustellen, dass Fahrer die Verkehrsregeln verstehen, bevor sie eine Fahrerlaubnis in Kalifornien erhalten."
Die Behörde bekräftigte, dass die Überprüfung eine Initiative des DMV selbst war, die im Rahmen seiner regelmäßigen internen Überwachung durchgeführt wurde. Groveman stellte klar, dass das Problem weder mit KI zusammenhängt noch durch interne technische Probleme verursacht wurde. Dieser Mangel an Transparenz lässt Tausende von kalifornischen Fahrern mit einer Frist konfrontiert, eine bereits bestandene Prüfung zu wiederholen, oder sie riskieren den Verlust ihres staatlich ausgestellten Führerscheins.