Geschworenengericht in Kalifornien verurteilt Caesarstone zu 67,7 Millionen Dollar Schadenersatz
Ein Gericht in Los Angeles hat Caesarstone eine Mitschuld an der Silikose-Erkrankung eines Arbeiters zugesprochen und zu hohen Zahlungen verurteilt.

Ein Geschworenengericht in Los Angeles hat die Caesarstone-Unternehmensgruppe dazu verpflichtet, 67,7 Millionen Dollar Schadenersatz an die Familie des Arbeiters Dennys Rene Rivas Williams zu zahlen. Der Kläger war nach dem Einatmen von Staub bei der Verarbeitung von Kunststein an Silikose erkrankt und musste sich einer Lungentransplantation unterziehen.
Nach Ansicht der Geschworenen trägt Caesarstone 69,1 Prozent der Verantwortung für den entstandenen Schaden. Das Urteil ist Teil einer Reihe von sieben Prozessen in den USA, in denen die Verantwortung von Herstellern für Gesundheitsschäden bei der Verarbeitung von Kunststein verhandelt wird.
Die als Staublunge bekannte Silikose ist eine unheilbare Berufskrankheit. Der Fall verdeutlicht den zunehmenden Druck auf die Branche, Sicherheitsstandards bei der Verarbeitung von Materialien mit hohem Quarzanteil zu verschärfen.