📣 Senden Sie uns Ihre Pressemitteilung
Seite aktualisiert sich alle 15 Minuten
Professionelle Dienstleistungen

Geringerer Versicherungsschutz bei Fahrdiensten erhöht Haftungsrisiken für Unternehmen

Eine Gesetzesänderung in Kalifornien hat die Deckungssummen für Fahrdienste drastisch reduziert. Dies führt dazu, dass bei Unfällen zunehmend Unternehmen und deren Mitarbeiter haften.

2. November 2026
Geringerer Versicherungsschutz bei Fahrdiensten erhöht Haftungsrisiken für Unternehmen

Seit Jahresbeginn gilt in Kalifornien eine neue Obergrenze für den Versicherungsschutz bei gewerblichen Fahrdiensten wie Uber oder Lyft. Die Deckungssumme für Personenschäden wurde von einer Million Dollar auf 60 000 Dollar pro Person gesenkt – eine Reduktion um 94 Prozent. Für Unternehmen, deren Mitarbeiter regelmäßig auf diese Dienste angewiesen sind, bedeutet dies ein signifikant erhöhtes finanzielles Risiko bei Verkehrsunfällen.

Die Gesetzesänderung war Teil eines politischen Kompromisses, der den Plattformbetreibern Kosteneinsparungen ermöglichte, während im Gegenzug die Rechte der Fahrer gestärkt wurden. Kritiker bemängeln, dass diese Verschiebung der Haftungslast zulasten der Sicherheit der Fahrgäste geht, da bei schweren Unfällen, deren Behandlungskosten regelmäßig den neuen Deckungsrahmen überschreiten, keine ausreichende Absicherung mehr besteht.

Die Entwicklung in Kalifornien könnte als Vorbild für weitere US-Bundesstaaten dienen. Auf Ebene des Kongresses gibt es bereits Bestrebungen, die Haftung von Plattformbetreibern generell weiter einzugrenzen. Für Unternehmen wächst damit der Bedarf, ihre Reiserichtlinien und betrieblichen Absicherungsmodelle vor dem Hintergrund der veränderten Rechtslage zu überprüfen.

Originalquelle: inc.com