Callaway und Good Good entschuldigen sich für Werbung mit Gewaltdarstellung gegen Frauen
Die Golfmarken Callaway und Good Good haben sich für eine Werbung entschuldigt, die Gewalt gegen Frauen darstellte. Beide Unternehmen haben die Werbung zurückgezogen und sich entschuldigt.

Die Golfmarken Callaway und Good Good sehen sich mit starker Kritik konfrontiert, nachdem eine gemeinsame Werbekampagne für einen Golfschläger Gewalt gegen Frauen gezeigt hat. Die Unternehmen haben das Werbematerial inzwischen von ihren Social-Media-Kanälen entfernt und Entschuldigungen veröffentlicht.
Die Werbung, die von Good Good produziert und von Callaway genehmigt wurde, erschien letzte Woche. Sie zeigt eine Golferin, die nach einem gemeinsamen Treiber in einer Golftasche greift. Bevor sie den Schläger berühren kann, wird sie von einem männlichen Golfer aggressiv zu Boden gestoßen. Der Mann, gespielt von Good Goods Mitbegründer Garrett Clark, warnt sie: „Fass meinen neuen Treiber nicht an."
Nutzer in den sozialen Medien kritisierten die Werbung scharf für ihre gewalttätige Darstellung und den bedrohlichen Ton. Callaways CEO Chip Brewer erklärte in einer Stellungnahme: „Der Inhalt war unangemessen und spiegelt nicht unsere Werte wider.“ Good Goods CEO Matt Kendrick erläuterte auf LinkedIn, dass die Werbung als Parodie auf den Ton des kürzlich erschienenen Indie-Horrorfilms „Obsession“ gedacht war, räumte jedoch ein, dass das Video „das Ziel verfehlte“.
Als Reaktion auf die Kritik haben beide Marken das Video zurückgezogen. Callaway kündigte interne und externe Untersuchungen seiner Genehmigungsprozesse an. „Wir versichern Ihnen, dass wir daraus lernen und es besser machen werden“, sagte Brewer. Die Kontroverse ereignet sich zu einer Zeit, in der die Zahl der weiblichen Golfspielerinnen im Sport zunimmt.