Canva baut 22 Prozent der Belegschaft ab
Der Softwareanbieter Canva streicht 1.271 Stellen, was 22 Prozent der Gesamtbelegschaft entspricht, um die Unternehmensstruktur neu auszurichten.

Canva-CEO Melanie Perkins hat diese Woche eine weitreichende Umstrukturierung angekündigt, in deren Zuge 1.271 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen müssen. Dies entspricht 22 Prozent der gesamten Belegschaft des Anbieters von Grafikdesign-Software.
Neben den Kündigungen umfasst die Neuausrichtung operative Änderungen, bei denen einige Rollen neu definiert werden oder Mitarbeiter an zentralisierte Standorte versetzt werden sollen. Laut Unternehmensführung sind diese Schritte notwendig, um die langfristige Ausrichtung für das kommende Jahrzehnt sicherzustellen.
Der Stellenabbau folgt auf eine Phase schnellen Wachstums. Perkins erklärte, man habe verschiedene Optionen geprüft und sei zu dem Schluss gekommen, dass punktuelle Anpassungen nicht ausreichten, um die strategischen Ziele des Unternehmens nachhaltig zu erreichen.
Die Umstrukturierung markiert einen Wendepunkt für das Unternehmen, das bisher vor allem auf eine aggressive Ausweitung der Mitarbeiterzahlen setzte. Künftig soll der Fokus wieder stärker auf einer schlanken Organisationsstruktur liegen.