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Technologie

Canva führt neues KI-Werkzeug gegen fehlerhafte automatisierte Designs ein

Canva hat das KI-Modell 'Brush' veröffentlicht, das auf die schrittweise Bearbeitung von Grafikdesigns spezialisiert ist und gängige Qualitätsprobleme bei KI-Bildern reduzieren soll.

30. Oktober 2026
Canva führt neues KI-Werkzeug gegen fehlerhafte automatisierte Designs ein

Canva hat mit Brush ein neues KI-Modell vorgestellt, das darauf ausgelegt ist, Designprozesse menschlich nachzuahmen, statt lediglich fertige Bilder zu erzeugen. Das Werkzeug analysiert Layouts, Ebenen und Stilvorgaben, um gezielte Anpassungen zu ermöglichen, ohne dabei das Gesamtdesign zu beeinträchtigen.

Das Modell adressiert ein häufiges Problem generativer KI: Unbeabsichtigte Veränderungen an Bildteilen, die eigentlich nicht bearbeitet werden sollten. Durch die Nachverfolgung logischer Entscheidungen innerhalb des Entwurfs kann Brush Designaspekte isolieren und präzise ändern. Nach Unternehmensangaben arbeitet das Modell 69 Prozent schneller als bisherige Lösungen und senkt die Kosten für Bearbeitungsvorgänge um 46 Prozent.

Das Werkzeug wurde vom 160-köpfigen Forschungsteam des Unternehmens entwickelt. Aktuell steht Brush lediglich Canva Pro-Abonnenten zur Verfügung; weitere Funktionen wie die Integration von Marken-Kits sind in Planung.

Die Veröffentlichung erfolgt in einer Phase, in der die Qualität von KI-generierten Inhalten zunehmend kritisch hinterfragt wird. Mit dem Fokus auf einen iterativen Bearbeitungsprozess versucht Canva, die Kontrolle der Nutzer über das endgültige Design zu stärken und die Abhängigkeit von rein automatisierten, oft fehleranfälligen Bild-Outputs zu verringern.

Originalquelle: fastcompany.com