Canva streicht 22 Prozent der Stellen
Der Designsoftware-Anbieter Canva entlässt 1.271 Mitarbeiter. Das Unternehmen korrigierte zudem seine Umsatzprognose für 2026 nach unten, da die Kosten für KI-Integration steigen.

Canva hat am 3. November eine umfassende Umstrukturierung bekannt gegeben, in deren Zuge 1.271 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen müssen. Dies entspricht etwa 22 Prozent der gesamten Belegschaft. CEO Melanie Perkins begründete den Schritt mit einer erstmals seit zehn Jahren verlangsamten Wachstumsrate des Unternehmens.
Parallel zu den Entlassungen senkte Canva seine Umsatzwachstumsprognose für das Jahr 2026 von 30 auf 20 Prozent. Als Hauptursache für den finanziellen Druck nennt das Unternehmen die hohen Kosten, die mit der Implementierung von KI-Funktionen verbunden sind, sowie den zunehmenden Wettbewerb durch generative KI-Plattformen.
Der Markt für Designwerkzeuge befindet sich durch den Aufstieg von KI-Modellen wie ChatGPT und Gemini in einem Wandel. Canva sieht sich nun vor der Herausforderung, die Entwicklung neuer Technologien mit den finanziellen Realitäten in Einklang zu bringen, während sich das Geschäftsmodell im Zuge der Automatisierung weiterentwickelt.