Capital One schloss über 300 Trump-Konten wegen Geldwäscheverdachts
Capital One gab in Gerichtsunterlagen an, über 300 Konten der Trump-Familie im Jahr 2021 wegen Geldwäscheverdachts geschlossen zu haben.

Die Bank Capital One hat in Gerichtsunterlagen offengelegt, dass sie im Jahr 2021 über 300 Bankkonten geschlossen hat, die Donald Trump und seiner Familie gehörten. Als Grund nannte die Bank Verdachtsmomente im Zusammenhang mit Geldwäsche und die Einhaltung entsprechender Vorschriften.
Capital One begründet die Schließungen mit „Anti-Money Laundering“ (AML)-bezogenen Gründen. Die Bank gibt an, dass die Entscheidung das Ergebnis monatelanger Analysen und sorgfältiger Überprüfungen durch das AML-Team der Bank in Übereinstimmung mit den internen Richtlinien und behördlichen Vorgaben war.
Die Konten wurden im März 2021 geschlossen. Die Trump Organization und Eric Trump reichten im vergangenen Jahr Klage gegen die Bank ein und behaupteten, die Schließung der Konten sei auf politische und soziale Motive zurückzuführen, um sich von Donald Trump und seinen konservativen Ansichten zu distanzieren.
Capital One strebt die Abweisung der Klage an und argumentiert, dass die Vorwürfe politischer Diskriminierung seitens der Trump Organization vage seien und die tatsächlichen Gründe für die Schließung der Konten ignorierten. Die Bank hatte zuvor bestritten, Kundenkonten aus politischen Gründen zu schließen.