Carbios meldet gesunkene Betriebskosten und starke Finanzlage für GJ 2025
Der Biorecycling-Spezialist Carbios hat die Finanzergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 vorgelegt. Das Unternehmen konnte seine Betriebskosten erheblich senken und verfügt über eine solide finanzielle Basis für die kommenden zwölf Monate.

Clermont-Ferrand, Frankreich – Das auf Biorecycling spezialisierte Unternehmen Carbios hat am 17. April 2026 seine Finanzergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 veröffentlicht. Die Betriebskosten konnten im Berichtszeitraum signifikant reduziert werden, was zu einem geringeren operativen Verlust führte.
Zum Stichtag 31. Dezember 2025 verfügte Carbios über eine Nettoliquidität von 59 Millionen Euro auf Konzernebene. Diese Finanzlage soll ausreichen, um die operativen Ausgaben für die nächsten zwölf Monate zu decken. Für 2026 wird ein geschätzter Mittelabfluss von 20 Millionen Euro prognostiziert, exklusive des Großprojekts in Longlaville.
Die strategischen Ziele für 2026 umfassen die Wiederaufnahme des Industrieprojekts in Longlaville, vorbehaltlich des Abschlusses der Finanzierung bis Q3 2026. Des Weiteren plant Carbios die Einführung seiner PET-Biorecycling-Technologie in Asien durch eine lizenzierte Anlage in Zusammenarbeit mit Wankai. Parallel dazu soll die kommerzielle Entwicklung vorangetrieben werden, um neue Lizenzvereinbarungen in Europa und Amerika abzuschließen.
Die Umsatzerlöse stiegen 2025 auf 5,7 Millionen Euro (Vorjahr: 5,1 Mio. Euro), hauptsächlich durch Zuschüsse und Dienstleistungen für Tochtergesellschaften. Die Betriebsausgaben sanken auf 30,7 Millionen Euro (Vorjahr: 37,5 Mio. Euro) aufgrund von Kosteneinsparungen, Personalreduzierungen und geringeren externen Ausgaben.