Cargill schreitet bei Palmölnachverfolgung zu nachhaltiger Zukunft voran
Cargill hat Ende 2015 eine Nachverfolgbarkeit bis zur Ölmühlen-Ebene für seine Palmölversorgung von 97 % erreicht und bewegt sich damit auf sein Ziel einer vollständig transparenten Lieferkette bis 2020 zu.

Der Agrarkonzern Cargill hat erhebliche Fortschritte bei der Rückverfolgbarkeit und Nachhaltigkeit seiner Palmölieferkette gemeldet. Laut dem Fortschrittsbericht des Unternehmens von Ende 2015 konnte 97 % des von Cargill bezogenen Palmöls bis zur Ölmühlen-Ebene zurückverfolgt werden.
Cargill setzte im Juli 2014 das Ziel, bis 2020 eine zu 100 % transparente, nachverfolgbare und nachhaltige Palmöl-Lieferkette zu etablieren. Das Unternehmen betrachtet die Ende 2015 erreichte Nachverfolgbarkeit von 97 % bis zur Ölmühlen-Ebene als entscheidenden Schritt zur Erreichung dieses Ziels.
Über die Nachverfolgbarkeit hinaus wird sich Cargills Fokus im Jahr 2016 auf die Einbindung von Lieferanten zur Verbesserung der Beschaffungspraktiken verlagern. Das Unternehmen arbeitet mit Partnern wie Proforest und TFT zusammen, um die Beziehungen zu seinen Palmöllieferanten zu stärken und sie bei der Entwicklung nachhaltiger Praktiken zu unterstützen, die mit Cargills Palmölpolitik übereinstimmen.
Das Unternehmen beteiligt sich auch aktiv an der Entwicklung von Industriestandards und fördert die Zusammenarbeit mit Interessengruppen wie dem Roundtable on Sustainable Palm Oil (RSPO) und der Indonesian Palm Oil Pledge (IPOP). Ziel ist es, Gesetzesänderungen voranzutreiben, die eine nachhaltige Palmölproduktion unterstützen und verschiedene Nachverfolgungsmethoden harmonisieren.