Cargill automatisiert Proteinproduktion zur Verbesserung der Arbeitssicherheit und Lieferkettenresilienz
Cargill setzt in seinen nordamerikanischen Proteinbetrieben automatisierte Systeme und Datenanalysen ein. Das Unternehmen zielt darauf ab, die Arbeitssicherheit zu erhöhen und die Widerstandsfähigkeit der Lieferketten zu stärken.

Der Agrarkonzern Cargill modernisiert seine Proteinproduktionsanlagen in Nordamerika im Rahmen seines „Factory of the Future“-Programms. Das Unternehmen setzt dabei fortschrittliche Technologien und Datenanalysen ein, um die Sicherheit der Mitarbeiter zu verbessern und die Widerstandsfähigkeit seiner Lieferketten zu erhöhen, wie aus Unternehmensmitteilungen hervorgeht.
Ein zentrales Beispiel ist die Rindfleischverarbeitungsanlage in Dodge City, Kansas, wo automatisierte Fleischverarbeitungsanlagen manuelle Tätigkeiten ersetzen. Zuvor führten Mitarbeiter bis zu 3.000 manuelle Schnitte pro Tag durch, um Fleisch vom Knochen zu trennen. Ein 3D-Vision-System leitet das Fleisch nun durch eine Bandsäge, was die körperliche Belastung der Mitarbeiter reduziert und das Verletzungsrisiko minimiert.
„Dass wir täglich dreitausend Schnitte weniger von Hand machen müssen, hilft mir, besser zu schlafen“, sagte Jeremy Burr, Geschäftsführer der Anlage in Dodge City. Cargill gibt an, dass diese Automatisierung es den Mitarbeitern ermöglicht, nach ihrer Schicht sicher nach Hause zurückzukehren, und gleichzeitig die betriebliche Effizienz und den Output verbessert.
Das Programm umfasst über 100 Projekte in 35 Anlagen und zielt darauf ab, ein sichereres Arbeitsumfeld zu schaffen und gleichzeitig die Abläufe zu optimieren. Cargill berichtet, dass die Technologie bei der Zuweisung von Schichten und der Vorhersage der Mitarbeiterproduktivität hilft und somit zu einer stabileren und zuverlässigeren Proteinversorgung für Kunden angesichts steigender Nachfrage und möglicher Lieferkettenunterbrechungen beiträgt.