Cargill treibt Dekarbonisierung und Digitalisierung in der Schifffahrt voran
Cargills Schifffahrtsgeschäft setzt neue Standards in der maritimen Branche und konzentriert sich auf Dekarbonisierung und Digitalisierung. Der Leiter des Geschäftsbereichs wurde zum Vorsitzenden des Global Maritime Forum ernannt.

Cargills Geschäftsbereich Ocean Transportation (OT) verfolgt aktiv eine Strategie zur Dekarbonisierung und Digitalisierung der globalen Schifffahrt. Der Leiter des Geschäftsbereichs, Jan Dieleman, hat kürzlich die Position des Vorsitzenden des Global Maritime Forum übernommen, einer internationalen Non-Profit-Organisation, die sich mit den Kernherausforderungen des Seeverkehrs befasst.
Dieleman erklärte, dass das Unternehmen bestrebt ist, das Richtige zu tun und gleichzeitig eine starke Geschäftseinheit aufzubauen, die auch in Zukunft erfolgreich sein kann. Diese Strategie hat dazu geführt, dass Digitalisierung und Dekarbonisierung priorisiert werden. Ein Beispiel ist die Partnerschaft mit ZeroNorth, die mittels der Optimise-Software die Leistung von Schiffen misst, um CO2-Emissionen zu reduzieren und die Erträge in der Trampschifffahrt zu steigern.
Cargill OT, das als Charterer und nicht als Reeder agiert, hat sich zu einer modernen Organisation entwickelt, die sich auf Kundenbedürfnisse und Branchenführerschaft konzentriert. Das Unternehmen engagiert sich in verschiedenen Brancheninitiativen, darunter das Sea Cargo Charter und die Getting to Zero-Koalition, mit dem Ziel, Veränderungen im maritimen Sektor voranzutreiben.
Darüber hinaus betont Cargill die Bedeutung des Wohlergehens der Besatzungen und der Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Seeleute, auch wenn diese nicht direkt bei Cargill angestellt sind. Dieleman hob hervor, dass dieser Fokus auf das menschliche Wohlbefinden von entscheidender Bedeutung ist, angesichts der Schlüsselrolle, die Seeleute bei der Beförderung von über 200 Millionen Tonnen Gütern weltweit spielen.