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Carl H. Schmitt, Träger des Umweltpreises, gestorben

Der Unternehmer Carl H. Schmitt ist im Alter von 95 Jahren verstorben. Er erhielt 2007 den Deutschen Umweltpreis für sein Engagement für umweltfreundliche Lösungen und seine Risikobereitschaft.

30. September 2026
Carl H. Schmitt, Träger des Umweltpreises, gestorben

Osnabrück. Der Unternehmer Carl H. Schmitt ist im Alter von 95 Jahren verstorben. Schmitt war für sein Engagement für klimafreundliche Lösungen und seine Bereitschaft, unternehmerische Risiken einzugehen, bekannt. Im Jahr 2007 wurde ihm der Deutsche Umweltpreis verliehen.

Alexander Bonde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), würdigte Schmitt als einen visionären und mutigen Unternehmer, der Verantwortung für den Umweltschutz übernahm, als dies noch keine Selbstverständlichkeit war. „Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen. Wir trauern um einen Menschen, der als Unternehmer Verantwortung für den Erhalt einer intakten Umwelt übernommen hat“, sagte Bonde.

Schmitts unternehmerische Laufbahn begann in den 1960er-Jahren mit der Gründung der Konvekta GmbH. Bereits in den 1980er-Jahren konzentrierte er sich auf die Entwicklung umweltverträglicher Alternativen zu klimaschädlichen Kältemitteln wie FCKW. Sein Unternehmen entwickelte 1996 den ersten Prototyp einer Kohlendioxid-basierten Busklimaanlage, was einen bedeutenden Meilenstein auf dem Weg zur Serienproduktion darstellte.

Im Jahr 2007 zeichnete die DBU Schmitt und seinen langjährigen Entwicklungsleiter, Prof. Dr. Jürgen Köhler, mit dem Deutschen Umweltpreis aus. Die Auszeichnung würdigte ihre Arbeit bei der Entwicklung klimafreundlicher und mobiler Klima- und Kälteanlagen. Der Preis ehrt Personen, die herausragende Beiträge zum Umweltschutz geleistet haben.

Schmitt gründete zudem 2004 die Konvekta C.H.Schmitt-Stiftung zur Förderung sozialer Projekte und Umweltschutzinitiativen in seiner Heimatregion. Sein Tod stellt einen bedeutenden Verlust für die Umweltbewegung dar.

Originalquelle: dbu.de