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Technologie

Studie: Autos und ihre Apps teilen Daten mit Technologieunternehmen

Eine neue Studie der Northeastern University zeigt, dass Fahrzeuge und ihre mobilen Begleit-Apps detaillierte Daten über Fahrer an eine breite Palette von Technologieunternehmen weitergeben.

29. September 2026
Studie: Autos und ihre Apps teilen Daten mit Technologieunternehmen

Eine neue Studie von Forschern der Northeastern University hat ergeben, dass Fahrzeuge und ihre zugehörigen mobilen Anwendungen systematisch detaillierte Daten über Fahrer an mehrere große Technologieunternehmen weitergeben. Während die von Autos gesammelte Datenmenge in den letzten Jahren erheblich zugenommen hat, hebt die Studie neue Bedenken hinsichtlich der Handhabung und Verteilung dieser Informationen hervor.

Die Forschung analysierte die Datenerfassungspraktiken zahlreicher Automodelle und ihrer Begleit-Apps. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Fahrzeuge und ihre Apps umfangreiche Informationen sammeln können, darunter Fahrgewohnheiten, Standortverlauf, Details zu Passagieren und sogar die Nutzung des Fahrzeuginnenraums. Diese Daten werden oft an Dritte weitergeleitet, einschließlich großer Technologieunternehmen, die möglicherweise keine direkte Beziehung zum Fahrzeughersteller haben.

Diese Entdeckung unterstreicht ein breiteres Problem des digitalen Datenschutzes und wie zunehmend sensible Informationen in die Hände von Technologieunternehmen gelangen. Frühere Untersuchungen und Gerichtsverfahren haben bereits aufgedeckt, dass Automobilhersteller Fahrdaten sammeln und weitergeben, aber diese Studie erweitert die Bedenken auf andere Datentypen und Empfänger.

Für Verbraucher wird es zunehmend schwieriger, ihre persönlichen Daten innerhalb ihrer Fahrzeuge zu kontrollieren. Obwohl einige Hersteller Datenschutzeinstellungen anbieten, variieren deren Umfang und Benutzerfreundlichkeit. Die Studie ermutigt Verbraucher, sich der Datenerfassungspraktiken ihrer Autos und zugehörigen Apps bewusst zu sein und mehr Transparenz und Kontrolle über ihre persönlichen Daten zu fordern.

Originalquelle: techcrunch.com