CassTime stellt KI-Plattform für den Kfz-Ersatzteilmarkt vor
CassTime hat eine KI-gestützte Lösung zur Reduzierung von Reparaturverzögerungen und zur Datenkonsolidierung im Kfz-Ersatzteilmarkt eingeführt.

Der Dienstleister CassTime hat auf der Fachmesse AAPEX 2026 in Las Vegas seine neue T+D-Plattform (Technology + Data) präsentiert. Das System nutzt künstliche Intelligenz, um technische Reparaturdaten zu aggregieren und die Informationslücken zu schließen, die derzeit die Wartung und Beschaffung von Fahrzeugteilen verlangsamen.
Der Ersatzteilmarkt kämpft seit Langem mit fragmentierten Daten zwischen verschiedenen Fahrzeugherstellern und Werkstätten. Die Plattform von CassTime fungiert als zentrales Repository und nutzt maschinelles Lernen, um benötigte Ersatzteile und Reparaturverfahren schneller zu identifizieren. Durch die Optimierung dieses Diagnoseprozesses soll die Standzeit von Fahrzeugen in den Werkstätten verkürzt werden.
Branchenexperten betrachten Reparaturverzögerungen als einen wesentlichen Reibungspunkt in der aktuellen Lieferkette. Während die digitale Transformation die Kfz-Logistik verändert, hängt die Effektivität des CassTime-Ansatzes von der breiten Akzeptanz innerhalb der Werkstattnetze ab. Das Unternehmen beabsichtigt, das Tool weltweit zu skalieren, um unterschiedliche Flottenanforderungen zu erfüllen.
Die Einführung erfolgte im Rahmen von AAPEX, wo die Nachfrage nach einer effizienteren Reparaturinfrastruktur ein zentrales Thema war. CassTime plant, diese Dateneinblicke im kommenden Jahr in bestehende Serviceabläufe zu integrieren.