CATL plant Aktienrückkauf im Wert von 20-40 Milliarden Yuan
Der Batteriehersteller CATL kündigte Pläne zum Rückkauf eigener Aktien im Wert von 20 bis 40 Milliarden Yuan an. Das Unternehmen begründet dies damit, dass die Aktie derzeit unterbewertet sei.

Der chinesische Batteriehersteller CATL, auch bekannt als Ningde Era, plant den Rückkauf eigener Aktien im Wert von 20 bis 40 Milliarden Yuan (umgerechnet etwa 2,5 bis 5 Milliarden Euro). Der Rückkauf soll über gebündelte Transaktionen erfolgen, und alle zurückgekauften Aktien werden eingezogen, was das Stammkapital des Unternehmens reduziert.
Das Management begründete den Rückkauf damit, dass der Aktienkurs in letzter Zeit durch kurzfristige Schwankungen an den Kapitalmärkten beeinflusst wurde. CATL ist der Ansicht, dass die eigenen Entwicklungsperspektiven, die finanzielle Gesundheit, die Rentabilität und die Marktposition des Unternehmens stark bleiben, was zu einer "deutlichen Unterbewertung" der Aktie führe. Dieser geplante Rückkauf ist Berichten zufolge der größte in der Unternehmensgeschichte.
CATL beabsichtigt, eigene Mittel oder beschafftes Kapital für den Rückkauf zu verwenden. Der Höchstpreis für den Rückkauf wurde auf 573 Yuan pro Aktie festgelegt. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung schlossen CATL's A-Aktien bei etwa 383 Yuan, was einer Marktkapitalisierung von rund 1,77 Billionen Yuan (etwa 240 Milliarden Euro) entspricht.
Das Aktienrückkaufprogramm soll 12 Monate nach Genehmigung durch die Hauptversammlung des Unternehmens laufen. Dieser signifikante Rückkauf wird voraussichtlich den Aktienkurs stützen und dem Markt Vertrauen in den zukünftigen Wert des Unternehmens signalisieren.