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Einzelhandel

CCI verhängt 16,7 Mio. USD Strafe gegen HP Indien wegen Betrugs bei Ausschreibungen

Die indische Wettbewerbsbehörde (CCI) hat HP Indien und fünf Wiederverkäufer wegen der Manipulation von Regierungsaufträgen auf der GeM-Plattform mit insgesamt 16,7 Millionen US-Dollar bestraft.

14. Juli 2026
CCI verhängt 16,7 Mio. USD Strafe gegen HP Indien wegen Betrugs bei Ausschreibungen

Die Wettbewerbskommission Indiens (CCI) hat gegen HP Indien und fünf seiner Wiederverkäufer eine Gesamtsumme von 138,9 Crore Rupien (rund 16,7 Millionen US-Dollar) wegen wettbewerbswidriger Praktiken und Kartellbildung auf der E-Commerce-Plattform der Regierung (GeM) verhängt.

Die Untersuchung der CCI ergab, dass HP Indien die Gebotspreise für seine Wiederverkäufer diktierte und deren Teilnahme an Ausschreibungen durch Zurückhalten notwendiger Genehmigungen manipulierte. In einem separaten Fall bezüglich der Beschaffung von Druckerzubehör wie Tonern und Patronen stellte die Regulierungsbehörde fest, dass HP zwischen seinen Wiederverkäufern "Deckgebote" koordinierte. Diese Praxis ermöglichte es bestimmten Bietern, künstlich überhöhte Preise anzubieten, um sicherzustellen, dass ein zuvor ausgewähltes Unternehmen den Auftrag gewann.

HP Indien wurde im ersten Fall mit 126,9 Crore Rupien (ca. 15,2 Mio. USD) bestraft, während die fünf Wiederverkäufer – Delphi Infosolutions, Digitech Computers, Orbit Techsol, Hind Technocare und Krishna Computers – für ihre Beteiligung an der Manipulation von Geboten für PC-Systeme mit insgesamt 1,2 Crore Rupien (ca. 144.000 USD) belangt wurden. Eine zusätzliche Strafe von 11,98 Crore Rupien (ca. 1,4 Mio. USD) wurde gegen HP und seine Wiederverkäufer der zweiten Stufe wegen der Manipulation von Geboten für Druckerzubehör verhängt.

HP Indien meldete seine illegalen Aktivitäten freiwillig selbst, woraufhin die CCI Gnade walten ließ und gemäß Abschnitt 46 des Wettbewerbsgesetzes eine reduzierte Strafe verhängte. Die CCI hat alle Parteien angewiesen, solche Praktiken sofort einzustellen und innerhalb von 60 Tagen Schulungen zur Einhaltung von Vorschriften durchzuführen. Einzelne Funktionäre von HP Indien und den Wiederverkäuferfirmen wurden ebenfalls persönlich haftbar gemacht.

Originalquelle: inc42.com