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Gesundheit

CDC blockiert Bundesstaaten bei der Bestellung von COVID-19-Impfstoffen für Kinder

Die US-Gesundheitsbehörde CDC hat die Verteilung von COVID-19-Impfstoffen verzögert, was den Zugang für Kinder vor Beginn der Erkältungsvirus-Saison beeinträchtigt. Rund die Hälfte der US-Kinder könnte von Unsicherheiten bei der Impfstoffbeschaffung betroffen sein.

23. September 2026
CDC blockiert Bundesstaaten bei der Bestellung von COVID-19-Impfstoffen für Kinder

Die US-Gesundheitsbehörde Centers for Disease Control and Prevention (CDC) hat unerwartet die Verteilung der diesjährigen COVID-19-Impfstoffe an ein wichtiges Bundesprogramm und einige Bundesstaaten verzögert. Diese Entwicklung gefährdet die Impfpläne für mehr als die Hälfte der US-Kinder, da die Saison für Atemwegsviren naht.

Normalerweise erlaubt die CDC den Bundesstaaten, die neu verfügbaren saisonalen COVID-19-Impfstoffe über das bundesweite Vaccine for Children (VFC)-Programm zu bestellen. Dieses Programm stellt Impfstoffe für Kinder kostenlos zur Verfügung, die keine Krankenversicherung haben, eine unzureichende Versicherung besitzen, Anspruch auf Medicaid haben oder Ureinwohner der USA sind. Ungefähr 52 Prozent aller US-Kinder sind über dieses Programm impfberechtigt.

Zusätzlich nehmen mindestens 11 Bundesstaaten und ein US-Territorium an einem universellen Impfstoffkaufprogramm teil. In diesem Programm beschaffen sie alle Impfstoffe für Kinder – unabhängig von ihrer Zahlungsfähigkeit oder ihrem Versicherungsstatus – über Verträge, die zuvor mit dem VFC-Programm verbunden waren. Die Verzögerung durch die CDC könnte die Impfkampagnen in diesen Regionen erheblich beeinträchtigen.

Die Gründe für die Verzögerung wurden nicht vollständig geklärt, aber die Entscheidung fällt zu einem kritischen Zeitpunkt, an dem Gesundheitsbehörden eine breite Impfungsabdeckung gegen die im Herbst und Winter zirkulierenden Viren fördern wollen. Die Situation schafft Unsicherheit hinsichtlich der Impfstoffverfügbarkeit und könnte zu einer Verringerung der Impfraten führen.

Originalquelle: arstechnica.com