Cellectis leitet Phase-1-Klinikstudien für neue Krebstherapie ein
Cellectis hat die Finanzergebnisse für das dritte Quartal 2019 und Fortschritte in klinischen Krebsstudien bekannt gegeben. Das Unternehmen hat den ersten Patienten in seiner UCARTCS1-Studie behandelt.

Das biopharmazeutische Unternehmen Cellectis gab am 6. November 2019 die Finanzergebnisse für das dritte Quartal 2019 und Updates zu seinen klinischen Entwicklungsprogrammen bekannt. Das Unternehmen hat den ersten Patienten in seiner klinischen Phase-1-Studie MELANI-01 behandelt, die UCARTCS1 zur Behandlung von refraktärem und rezidiviertem multiplem Myelom untersucht.
Neben der UCARTCS1-Studie treibt Cellectis weitere allogene CAR-T-Zellkandidaten voran. Für UCART22 läuft die Patienteneinschreibung in die Phase-1-Studie BALLI-01 zur Behandlung von refraktärer und rezidivierter B-Zell-akuter lymphoblastischer Leukämie. Das Unternehmen wies auch auf eine neue IND-Genehmigung für UCART123 und die Aufnahme von Studienzentren für die Phase-1-Studie AMELI-01 bei refraktärer und rezidivierter akuter myeloischer Leukämie hin.
Cellectis hat Francisco Esteva, M.D., Ph.D., zum Vizepräsidenten für klinische Entwicklung ernannt. Zum 30. September 2019 meldete das Unternehmen eine Barreserve von 367 Millionen US-Dollar. Cellectis managt drei partnergestützte und drei eigene klinische Entwicklungsprogramme im Bereich Hämatologie.
Veröffentlicht wurden auch Forschungsarbeiten. Eine Studie identifizierte Granulozyten-Makrophagen-Kolonie-stimulierenden Faktor (GMCSF), der von CAR-T-Zellen sezerniert wird, als Faktor für das Zytokinfreisetzungssyndrom (CRS). Eine weitere Publikation beschrieb die Entwicklung von SWIFF-CAR, einem Konstrukt mit einem Ein-/Ausschalter, um potenziell toxische Nebenwirkungen von CAR-T-Zelltherapien zu mindern.