Cellectis plant Verbesserung der Wirksamkeit seiner Lymphomtherapie
Das Biotechnologieunternehmen Cellectis präsentierte aktualisierte Daten und einen Entwicklungsplan für seine experimentelle Krebstherapie eti-cel. Eine neue Therapiekohorte mit IL-2-Unterstützung wird Anfang 2026 mit der Rekrutierung beginnen.

Das im klinischen Stadium befindliche Biotechnologieunternehmen Cellectis mit Sitz in New York kündigte am 8. Dezember 2025 auf der 67. Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH) aktualisierte Daten und einen Entwicklungsplan für seine experimentelle Krebstherapie eti-cel an.
Vorläufige Ergebnisse der klinischen Phase-1-Studie NATHALI-01 zeigten, dass eti-cel, eine duale CAR-T-Zelltherapie, die auf CD20 und CD22 abzielt, bei acht Patienten mit rezidivierendem/refraktärem Non-Hodgkin-Lymphom (r/r NHL) nach mindestens zwei vorherigen Therapielinien eine Gesamtansprechrate (ORR) von 88 % und eine komplette Ansprechrate (CR) von 63 % erreichte.
Zusätzlich deuten in vivo-Daten darauf hin, dass die Unterstützung durch niedrig dosiertes Interleukin-2 (IL-2) die Expansion und Persistenz von CAR-T-Zellen verbessern kann, was die Wirksamkeit potenziell steigern könnte, ohne die Toxizität zu erhöhen. Cellectis plant, diesen Ansatz weiter zu untersuchen.
Das Unternehmen wird im ersten Quartal 2026 mit der Aufnahme von Patienten in eine IL-2-Unterstützungskohorte beginnen. Vollständige Ergebnisse der Phase-1-Daten werden für 2026 erwartet. Cellectis glaubt, dass diese Strategie die Ergebnisse für Patienten mit schwer behandelbaren Lymphomen verbessern könnte.