Cellectis präsentiert CAR-T-Therapie-Ergebnisse bei EHA 2026
Das Biotechnologieunternehmen Cellectis präsentierte die endgültigen Phase-1-Ergebnisse für lasme-cel und vorläufige Ergebnisse für eti-cel beim EHA 2026-Kongress.

PRESSEMITTEILUNG – 11. Juni 2026 – Cellectis, ein biopharmazeutisches Unternehmen, das Zell- und Gentherapien entwickelt, hat heute auf dem Kongress der European Hematology Association (EHA) 2026 die endgültigen Phase-1-Daten der BALLI-01-Studie für lasme-cel sowie vorläufige Daten der NATHALI-01-Studie für eti-cel vorgestellt.
Die BALLI-01-Studie untersuchte lasme-cel, eine CD22-gerichtete allogene CAR-T-Therapie, bei Patienten mit rezidivierender/refraktärer B-Zell-akuter lymphatischer Leukämie (r/r B-ALL). Die endgültigen Phase-1-Ergebnisse für lasme-cel zeigten eine Gesamtansprecherrate (ORR) von 100 % (7/7 Patienten) in der Ziel-Phase-2-Population, wobei 57 % eine komplette Remission oder eine komplette Remission mit unvollständiger Erholung der Zählwerte (CR/CRi) erreichten. Die Patienten in dieser Gruppe waren stark vortherapiert, oft mit mehreren früheren Behandlungen, einschließlich CAR-T-Therapien.
Das Sicherheitsprofil von lasme-cel wurde als beherrschbar eingestuft, mit einem Auftreten von Grad-3-Zytokinfreisetzungssyndrom (CRS) bei 4 % der Patienten und Grad-3-Immuneffektorzell-assoziierter Neurotoxizität (ICANS) bei 4 %. Alle gemeldeten schweren unerwünschten Ereignisse klangen ab.
Die NATHALI-01-Studie untersuchte eti-cel, eine CAR-T-Therapie, die sowohl auf CD20 als auch auf CD22 abzielt, bei Patienten mit rezidivierendem/refraktärem B-Zell-Non-Hodgkin-Lymphom (r/r B-NHL). Diese Patientengruppe hatte im Median 3 vorherige Behandlungslinien erhalten, und 93 % waren zuvor mit einer CD19-gerichteten CAR-T-Therapie behandelt worden. In der Kohorte mit optimaler Dosierung wurde eine ORR von 88 % und eine komplette Ansprechrate von 63 % beobachtet.
Die Analyse ergab eine positive Korrelation zwischen der Exposition gegenüber Alemtuzumab und den klinischen Ergebnissen, was darauf hindeutet, dass die Optimierung der Lymphozytendepletion die CAR-T-Expansion und das Ansprechen auf die Behandlung verbessern könnte. Diese Präsentationen auf der EHA 2026 unterstreichen die fortlaufende Entwicklung der Zelltherapien von Cellectis für herausfordernde hämatologische Malignome.