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Gesundheit

Cellectis präsentiert nicht-virale Genbearbeitung und Basenbearbeitung auf ASGCT-Tagung

Das Biotechnologieunternehmen Cellectis hat neue Forschungsdaten zur nicht-viralen Genbearbeitung und Basenbearbeitung auf der ASGCT-Jahrestagung vorgestellt. Die neuen Methoden zielen darauf ab, die Effizienz und Sicherheit von Zelltherapien zu verbessern.

18. Juni 2026
Cellectis präsentiert nicht-virale Genbearbeitung und Basenbearbeitung auf ASGCT-Tagung

New York – Cellectis, ein Biotechnologieunternehmen in der klinischen Phase, hat neue Forschungsdaten zur nicht-viralen Genbearbeitung und Basenbearbeitung auf der Jahrestagung der American Society of Gene and Cell Therapy (ASGCT) vorgestellt.

Die Forschung konzentrierte sich auf zwei Schlüsselbereiche: die TALEN®-vermittelte nicht-virale Geninsertion zur Weiterentwicklung von Zell- und Gentherapien sowie Fortschritte bei der genetischen Bearbeitung mithilfe von Baseneditoren (TALEB).

Der nicht-virale Genbearbeitungsansatz zielt darauf ab, Herausforderungen im Zusammenhang mit traditionellen viralen Vektoren wie Lentiviren oder AAV-Vektoren zu bewältigen, darunter Produktionsbeschränkungen, potenzielle genotoxische Effekte und begrenzte Nutzlastgrößen. Cellectis präsentierte Daten, die zeigen, dass die Kombination von TALEN®-vermittelter Genbearbeitung mit nicht-viraler Verabreichung von einzelsträngiger DNA (ssDNA) eine effiziente Geninsertion in T-Zellen sowie in hämatopoetische Stamm- und Vorläuferzellen (HSPCs) erreichen kann. Insbesondere zeigten zirkuläre ssDNA-Vorlagen (CssDNA) Vorteile gegenüber traditionellen viralen Donorvorlagen, indem sie eine bessere Erhaltung der HSPC-Fitness und eine stabilere Genbearbeitung förderten.

Darüber hinaus stellte das Unternehmen Fortschritte bei TALE-Baseneditoren (TALEB) vor, die die Umwandlung von Cytosin (C) in Thymin (T) in der DNA ohne Notwendigkeit eines DNA-Strang-Nicks ermöglichen. Die Forschung deutete darauf hin, dass die TALEB-Technologie C-zu-T-Edits effizient durchführen kann und dass Faktoren wie die Zielsequenz und die Editorarchitektur verwendet werden können, um die Bearbeitungsergebnisse präzise zu steuern. Risiken für Off-Target-Bearbeitungen wurden bewertet, wobei keine nachweisbare Bearbeitung an zuvor beschriebenen Stellen in Primärzellen festgestellt wurde, was die Spezifität von TALEB für potenzielle therapeutische Anwendungen unterstreicht.

Diese Entwicklungen bieten neue Werkzeuge für die Weiterentwicklung von Gentherapien und potenziell effizientere und sicherere Behandlungsoptionen für Patienten mit Erkrankungen wie Krebs, Autoimmunerkrankungen und monogenetischen Störungen.

Originalquelle: cellectis.com