Cellectis legt Finanzergebnisse für 2024 vor und gibt Geschäftsupdate
Das Biotechnologieunternehmen Cellectis hat seine Finanzergebnisse für das Gesamtjahr 2024 veröffentlicht und über den Fortschritt seiner Gentherapieprogramme berichtet. Die Barmittel des Unternehmens sollen bis Mitte 2027 ausreichen.

Am 13. März 2025 legte Cellectis die Finanzergebnisse für das vierte Quartal und das gesamte Jahr zum 31. Dezember 2024 vor und gab ein aktualisiertes Update zu seiner Geschäftsentwicklung.
Das Unternehmen erwartet, den Datensatz der Phase-1-Studie und die Strategie für die späte Entwicklung von UCART22 im dritten Quartal 2025 vorzulegen. UCART22 hat von der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) eine Orphan-Drug-Anerkennung (ODD) für die Behandlung von akuter lymphatischer Leukämie (ALL) erhalten, zusätzlich zur Anerkennung als seltene pädiatrische Erkrankung (RPDD). Die Europäische Kommission hat UCART22 ebenfalls in Europa als "Orphan Drug" anerkannt.
Die laufende Phase-1-Studie für UCART20x22, die sich gegen rezidivierenden oder refraktären B-Zell-Non-Hodgkin-Lymphom (r/r NHL) richtet, soll Ende 2025 Ergebnisse liefern.
Cellectis entwickelt drei Programme in Zusammenarbeit mit AstraZeneca. Dazu gehören eine allogene CAR-T-Zelltherapie für hämatologische Malignome, eine allogene CAR-T-Zelltherapie für solide Tumore und eine In-vivo-Gentherapie für eine genetische Erkrankung.
Zum 31. Dezember 2024 verfügte Cellectis über liquide Mittel in Höhe von 264 Millionen US-Dollar, was nach Angaben des Unternehmens eine Finanzierung bis Mitte 2027 ermöglicht. Eine Eigenkapitalinvestition von AstraZeneca in Höhe von 140 Millionen US-Dollar stützt diese Prognose.