Cellectis legt Geschäftsergebnisse für das zweite Quartal vor und stellt neue Krebstherapien vor
Cellectis, ein auf Zelltherapien spezialisiertes Gentechnikunternehmen, veröffentlichte die Finanzzahlen für das zweite Quartal und präsentierte neue Pipeline-Projekte für Krebserkrankungen, einschließlich präklinischer Programme.

Cellectis, ein Unternehmen für Genbearbeitungstechnologie, das allogene CAR T-Zelltherapien und Gentherapien für genetische Krankheiten entwickelt, gab am 5. August 2021 die Ergebnisse für das zweite Quartal und die ersten sechs Monate des Jahres bekannt. Zum 30. Juni verfügte das Unternehmen über eine Barreserve von 257 Millionen US-Dollar, mit einer prognostizierten Liquidität bis ins Frühjahr 2023.
Das Unternehmen setzt die Einschreibung von Patienten in seine drei gesponserten Phase-1-Klinikstudien fort. Diese zielen auf die Behandlung von B-Zell-akuter lymphatischer Leukämie (UCART22), akuter myeloischer Leukämie (UCART123) und multiplem Myelom (UCARTCS1) ab. Vorläufige Translationsdaten aus dem UCARTCS1-Programm zeigten vielversprechende Ergebnisse für die Behandlung des multiplen Myeloms.
Auf seinen Innovationstagen im Mai 2021 stellte Cellectis neue, vollständig eigene präklinische CAR-T-Zellprogramme vor. Dazu gehören UCART20x22 für B-Zell-Malignome sowie Programme, die auf solide Tumore abzielen: UCARTMESO, UCARTMUC1 und UCARTFAP. Cellectis plant, 2022 Zulassungsanträge (IND) für UCART20x22 und UCARTMESO einzureichen.
Darüber hinaus treibt Cellectis seine .HEAL-Gentherapieplattform für genetische Erkrankungen voran. Der führende Wirkstoffkandidat, TALGlobin01, zielt auf Sichelzellanämie ab und soll ebenfalls 2022 eingereicht werden. Das Unternehmen plant zudem, seine internen Produktionskapazitäten zu erweitern, um die Fertigungsautonomie zu stärken.