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Technologie

Finanzvorstände tun sich schwer bei der Budgetierung von KI-Einführungskosten

Finanzchefs suchen nach Wegen, die Einführung von KI angesichts unsicherer ROI-Prognosen zu budgetieren. Experten raten zu Fokus auf Geschäftsziele und agile Schritte.

11. Juni 2026
Finanzvorstände tun sich schwer bei der Budgetierung von KI-Einführungskosten

Finanzexperten stehen vor erheblichen Herausforderungen bei der Budgetierung der Einführung von künstlicher Intelligenz (KI), da schnelle technologische Fortschritte und unklare Nutzenprognosen Kosten-Nutzen-Analysen erschweren. CFOs beschreiben den Budgetierungsprozess als vergleichbar mit dem Versuch, ein sich bewegendes Ziel mit verbundenen Augen zu treffen.

Branchenexperten und Finanzchefs betonen die Notwendigkeit, KI-Initiativen an klaren Geschäftszielen auszurichten, wie z. B. Effizienzsteigerung und Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit. Sie weisen darauf hin, dass schlecht definierte Ziele zu Ressourcenverschwendung führen können, was eine Priorisierung basierend auf der erwarteten Kapitalrendite (ROI) für eine effektive Allokation unerlässlich macht.

Angesichts der sich schnell entwickelnden Natur von KI wird ein agiler und iterativer Ansatz empfohlen. Kleine Pilotprojekte und Machbarkeitsstudien (Proofs-of-Concept) dienen der Datenerfassung und dem Aufbau von Business Cases für größere Investitionen. Die Nutzung von Open-Source-Lösungen zur Reduzierung von Lizenzgebühren und die Flexibilität bei der Bewertung von Datenanforderungen sind ebenfalls wichtige Strategien.

Über kurzfristige Gewinne hinaus muss die Budgetierung das langfristige transformative Potenzial von KI berücksichtigen. Dies beinhaltet die Bewertung von Skalierbarkeit, Mitarbeitermoral und neuen Geschäftsmöglichkeiten. CFOs müssen sicherstellen, dass ausgewählte KI-Tools an zukünftige Entwicklungen und Herausforderungen angepasst werden können, ein entscheidender Faktor für eine nachhaltige Einführung.

Originalquelle: sage.com