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Wissenschaft

Chalmers-Forscher beleuchten den "seltsamen Metallzustand" in Supraleitern

Forscher der Chalmers Universität für Technologie haben den "seltsamen Metallzustand" in Hochtemperatur-Supraleitern untersucht. Neue Experimente liefern Einblicke in seine Verbindung zu Ladungsdichtewellen und ermöglichen dessen Erweiterung.

25. Juni 2026
Chalmers-Forscher beleuchten den "seltsamen Metallzustand" in Supraleitern

Forscher der Chalmers Universität für Technologie haben sich mit dem Rätsel des "seltsamen Metallzustands" in Hochtemperatur-Supraleitern auseinandergesetzt. Diese Materialien leiten Elektrizität ohne Energieverluste, und die Forschung zielt darauf ab, ihr Verhalten besser zu verstehen, was die Entwicklung verlustfreier Energieübertragung vorantreiben könnte.

Der seltsame Metallzustand tritt bei Temperaturen oberhalb des supraleitenden Übergangs auf. Sein elektrischer Widerstand ist eine lineare Funktion der Temperatur, ein deutlicher Kontrast zum komplexeren Verhalten konventioneller Metalle. Es wird angenommen, dass der Zustand auf Quantenverschränkung beruht, bei der Elektronen auf eine Weise interagieren, die keine klassische Entsprechung hat.

Die Forschung befasste sich mit dem, was den seltsamen Metallzustand beendet. Chalmers-Wissenschaftler beobachteten, dass in Hochtemperatur-Supraleitern diese Phasen aufgrund von Ladungsdichtewellen (Charge Density Waves, CDW) zusammenbrechen, bei denen es sich um Muster elektrischer Ladung im Kristallgitter des Materials handelt. Durch mechanische Dehnung von Proben des supraleitenden Yttrium-Barium-Kupferoxids im Nanomaßstab, die CDWs unterdrückte, trat der seltsame Metallzustand wieder auf.

Diese Entdeckung erweitert die Domäne des seltsamen Metallzustands und vertieft das Verständnis seiner Natur. Die höchsten supraleitenden Übergangstemperaturen wurden beobachtet, wenn die seltsame Metallphase stärker ausgeprägt ist. Die Studie eröffnet neue Wege zur Manipulation von Quantenmaterialien durch Dehnung und könnte zur Entwicklung von Supraleitern beitragen, die bei noch höheren Temperaturen arbeiten.

Originalquelle: chalmers.se