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Technologie

Chargebyte stellt mobile Ladestationen zur Bewältigung afrikanischer Stromprobleme bereit

Das kenianische Startup Chargebyte begegnet Strom- und Konnektivitätsproblemen in Afrika durch den Einsatz von mobilen Hybrid-Lade- und Wi-Fi-Stationen an öffentlichen Orten.

30. Juli 2026
Chargebyte stellt mobile Ladestationen zur Bewältigung afrikanischer Stromprobleme bereit
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Das kenianische Technologie-Startup Chargebyte adressiert die weit verbreitete Herausforderung unzuverlässiger Stromversorgung und Internetzugang in Afrika mit seinen mobilen Hybrid-Lade- und Konnektivitätsstationen. Diese Stationen werden entworfen, montiert und an stark frequentierten öffentlichen Orten eingesetzt, um eine dringend benötigte Dienstleistung in Gebieten mit häufigen Stromausfällen anzubieten.

Das Unternehmen wurde 2023 gegründet, um die erhebliche Nachfrage nach zuverlässiger öffentlicher Stromversorgung und Konnektivität zu decken, insbesondere in netzunabhängigen und unterversorgten städtischen Gebieten. „Während die mobile Konnektivität in ganz Afrika weit verbreitet ist, ist zuverlässiger Strom nicht verfügbar. Stromausfälle beeinträchtigen häufig digitale Zahlungen, die Kommunikation und kleine Unternehmen“, sagte Quinter Ochieng, Gründer und CEO von Chargebyte. Bestehende Lösungen konzentrierten sich laut Ochieng auf die Stromversorgung von Haushalten oder private Generatoren, wodurch eine Lücke für gemeinsame Infrastrukturen entstand.

Die Stationen von Chargebyte bieten sowohl Lademöglichkeiten als auch Wi-Fi-Zugang und können bis zu 200 Nutzer pro Stunde versorgen. Dies ermöglicht es Einzelpersonen, ihre Telefone und digitalen Dienste während Stromunterbrechungen betriebsbereit zu halten. Das Unternehmen hat bisher 32 Stationen eingesetzt und zieht über 7.000 wiederkehrende monatliche Nutzer an, hauptsächlich Händler, Transportnutzer und Studenten, die für ihren Lebensunterhalt stark auf mobile Geräte angewiesen sind. „Wiederholte Nutzung war ein wichtiger Indikator für die Produkt-Markt-Passung“, stellte Ochieng fest.

Das Unternehmen unterzeichnete kürzlich eine Vereinbarung mit UNICEF-GIGA zur Bereitstellung von weiteren 30 Einheiten, eine Maßnahme, die voraussichtlich bis zum ersten Quartal 2026 über 10.000 neue Nutzer pro Monat gewinnen wird. Chargebyte bestätigte auch die Expansion nach Ruanda im Jahr 2026 in Partnerschaft mit UNICEF, mit weiteren Plänen für Südafrika und Senegal. Das Startup, das seine Einnahmen durch Pay-per-Use-Dienste, institutionelle Vereinbarungen, Werbung und Dateneinblicke generiert, sucht derzeit nach Finanzierung für die nächste Wachstumsphase und die regionale Expansion.

Originalquelle: disruptafrica.com