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Technologie

ChargePoint-Bericht: Nachfrage nach E-Auto-Ladestationen übersteigt Angebot

Die Nachfrage nach Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge kann mit der wachsenden Zahl von E-Autos nicht Schritt halten, so ein neuer Bericht von ChargePoint. Steigende Kraftstoffpreise veranlassen immer mehr Verbraucher, elektrische Alternativen in Betracht zu ziehen.

15. September 2026
ChargePoint-Bericht: Nachfrage nach E-Auto-Ladestationen übersteigt Angebot

Die Nachfrage nach Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge (EVs) kann mit der steigenden Zahl von EVs auf den Straßen nicht Schritt halten, wie ein neuer Bericht von ChargePoint zeigt. Trotz einiger Analysten, die den Optimismus hinsichtlich der Akzeptanzraten von EVs dämpfen, bleiben die Verkaufszahlen stark: Zwischen Januar und August wurden in den USA über 1,8 Millionen EVs verkauft.

Steigende Benzinpreise veranlassen immer mehr Fahrer, EVs in Betracht zu ziehen, ein Trend, der sich laut ChargePoint-CEO Rick Wilmer in dem konstanten Volumen von Ausschreibungen (RFPs) widerspiegelt, die sein Unternehmen für Ladelösungen erhält. ChargePoint meldete in seinem letzten Ergebnisbericht ein Wachstum von Quartal zu Quartal. Auch der Markt für gebrauchte EVs ist robust, mit steigenden Preisen aufgrund hoher Nachfrage und starker Wertbeständigkeit, die Berichten zufolge bei 96 Prozent liegt.

„Alles in allem bewegen sich die Dinge vorwärts. Ich denke, der nordamerikanische Markt hat sich besser geformt, als viele Presseberichte vermuten lassen“, sagte Wilmer. „Ein Teil davon sind die Daten, die wir bezüglich der Anzahl von Ausschreibungen für Ladelösungen erhalten. Sie haben nicht nachgelassen.“

Wilmer wies auch auf die Einführung erschwinglicherer Elektro-Lkw von Herstellern wie Slate und Ford als Indikatoren für die zukünftige Nachfrage hin. Er glaubt, dass die Automobilhersteller die Bedürfnisse des nordamerikanischen Marktes zunehmend verstehen und beginnen, Fahrzeuge anzubieten, die die Verbraucherbedürfnisse und Preispunkte besser erfüllen. Dies deutet darauf hin, dass viele zukünftige Prognosen diese verbesserte Passform von Produkt und Markt möglicherweise nicht vollständig berücksichtigen.

Originalquelle: arstechnica.com