Chery erwägt Einführung der Auslandsmarken OMODA und JAECOO in China
Der chinesische Autohersteller Chery plant Berichten zufolge die Einführung seiner internationalen Marken OMODA und JAECOO auf dem heimischen Markt. Ziel der Maßnahme ist die Belebung der stagnierenden Inlandsverkäufe.

Der chinesische Autohersteller Chery prüft Berichten zufolge die Einführung seiner Überseemarken OMODA und JAECOO auf dem chinesischen Heimatmarkt. Dieser Schritt wird als Reaktion auf den Druck auf die heimischen Verkaufszahlen und das gleichzeitig starke Wachstum im Ausland gesehen.
Um diese potenzielle Markteinführung zu unterstützen, stellt Chery derzeit ein spezialisiertes Marketingteam für diese Marken zusammen. Es ist geplant, OMODA und JAECOO im Premiumsegment des chinesischen Automobilmarktes zu positionieren. Quellen deuten darauf hin, dass Chery aktiv erfahrene Fachleute rekrutiert, die zuvor für Luxusautomobilmarken, wie die der BBA-Gruppe (BMW, Mercedes-Benz, Audi), tätig waren.
OMODA und JAECOO wurden von Chery als Teil seiner globalen Expansionsstrategie entwickelt. Der weltweite kumulierte Verkauf dieser beiden Marken überstieg im April die Marke von einer Million Fahrzeugen. Chery meldete im August einen Gesamtabsatz von 280.128 Fahrzeugen, was einem Anstieg von 15,4 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Davon entfielen 196.984 Einheiten auf Exporte, ein Plus von 52,1 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Chery hat sich als wichtiger Exporteur etabliert und ist der erste chinesische Automobilhersteller, der kumulierte Exporte von über sieben Millionen Fahrzeugen erreicht hat. Der Erfolg von OMODA und JAECOO im Ausland scheint ein Schlüsselfaktor für die Prüfung ihres Potenzials auf dem Heimatmarkt zu sein.