Cherys Vizechef verteidigt lange Entwicklungszeiten für Fahrzeuge
Chery Autos Executive Vice President Li Xueyong hat Kritik am langsameren Entwicklungstempo des Unternehmens zurückgewiesen. Er betonte, dass Autos keine schnelllebigen Konsumgüter seien und die Entwicklungszeit aus Sicherheitsgründen nicht verkürzt werden dürfe.

Chery Autos Executive Vice President Li Xueyong hat die längeren Entwicklungszyklen des Unternehmens verteidigt und damit auf öffentliche Kritik reagiert, dass Chery langsam in der Fahrzeugherstellung sei. Die Äußerungen erfolgten auf der Markteinführung des neuen vollelektrischen SUV-Modells Fengyun T7.
Li Xueyong erklärte, dass die Entwicklung des Fengyun T7 zwei Jahre für die Planung und drei Jahre für Forschung und Entwicklung in Anspruch genommen habe, was zu einem Gesamtentwicklungszeitraum von vier Jahren führe. Er räumte ein, dass dies vom schnelleren Branchentrend abweiche, betonte jedoch, dass Automobile keine schnelllebigen Konsumgüter seien. Seiner Meinung nach müssen Autos die Sicherheitsanforderungen von Millionen von Familien erfüllen und verschiedenen globalen Bedingungen standhalten.
Der Manager erläuterte, dass bei drei kritischen Bereichen keine Zeit gespart werden könne: Forschung und Entwicklung, wo Produkte sorgfältig verfeinert werden müssen; Tests, bei denen die Zuverlässigkeit in realen Szenarien validiert werden muss; und die globale Co-Kreation mit Nutzern, die das Einholen vielfältigen Marktfeedbacks beinhaltet.
Li Xueyong bekräftigte, dass der Fengyun T7 nicht zu spät sei, sondern mit der für ein Standard-Qualitätsfahrzeug erforderlichen Zeit gebaut werde. Er wies auch darauf hin, dass andere Automobilmanager von Unternehmen wie Geely, XPeng und Voyah kürzlich die Problematik von „schnell entwickelten Autos“ kommentiert und ihre eigenen gründlichen Entwicklungs- und Testprozesse hervorgehoben hätten.