Schachturnier auf Eis: Erster FIDE-rangierter Wettkampf am Südpol
Sechs Schachspieler von sechs Kontinenten nehmen in der kommenden Sommersaison an einem historischen, FIDE-rangierten Schachturnier in der Antarktis und am Südpol teil.

Sechs Schachspieler, die alle sechs bewohnten Kontinente repräsentieren, werden in der kommenden antarktischen Sommersaison zur Antarktis und zum geografischen Südpol reisen, um die Polar Chess Expedition durchzuführen. Diese Unternehmung stellt das geografisch extremste Schachturnier bisher dar.
Der Wettkampf wurde offiziell vom Weltschachbund FIDE sanktioniert und wird von diesem bewertet, was ihn zum ersten seiner Art in dieser isolierten und anspruchsvollen Umgebung macht. Die Expedition zielt darauf ab, nicht nur Schach unter extremen Bedingungen zu spielen, sondern auch das Bewusstsein für den Klimawandel und seine Auswirkungen auf die Polarregionen zu schärfen.
Die Organisatoren betonen die erheblichen logistischen und physischen Herausforderungen bei der Einrichtung eines Austragungsortes und der Durchführung des Turniers am Südpol. Die Teilnehmer werden extremen Temperaturen und starken Winden ausgesetzt sein.
Die Polar Chess Expedition wird als mehr als nur eine sportliche Leistung positioniert; sie soll auch als wissenschaftliche und umweltpädagogische Initiative dienen. Obwohl die Ergebnisse möglicherweise nicht direkt mit Standardturnieren vergleichbar sind, hat die Veranstaltung ein erhebliches symbolisches Gewicht.